Corona hilft das Klima schützen

Solche oder ähnliche Verlautbarungen finden sich derzeit immer häufiger in unseren Medien, denn man kann es ja nicht abstreiten: Die politischen Weichenstellungen zum Shutdown hätten im Sinne der Forderungen von Greta Thunberg und ihrer Anhängerschaft nicht konsequenter sein können. Über Norditalien sind die Stickoxidemissionen auf ein absolutes Minimium gefallen.

Wir reisen nicht mehr, der Flugverkehr ist nahezu eingestellt und Ausgangsverbote sowie die Angst vor dem bösen Virus führen zu Geisterstädten und leeren Autobahnen. Ganze Produktionsketten werden geschlossen, soweit diese nicht zur allgemeinen lebensnotwendigen Versorgung benötigt werden. Unsere Luft sei so sauber, wie seit langem nicht mehr.

Für den Moment, gegebenenfalls auch für ein paar Wochen, wird dies eventuell funktionieren. Doch ich benötige keine Glaskugel um zu sehen, dass das dicke Ende dieser Vorgehensweise erst noch vor uns liegt, denn der Zusammenbruch weltweiter Lieferketten und die mit einem Schlag ausgesetzte Nachfrage und Produktion vieler Güter wird Konsequenzen haben, die jeden von uns betreffen werden.

Nehmen wir das Beispiel Erdöl und den Fakt, wie günstig wir doch nun wieder tanken können. Der Ölpreis ist um zwei Drittel eingebrochen und das bedeutet, dass außerhalb der USA ungefähr eine Billion Dollar weniger für Öl-Importe benötigt wird, wenn dies ein Jahr anhalten sollte. Damit bricht eine wichtige Säule der Dollarstabilität zusammen. Darüber hinaus wird die Fracking-Industrie in den USA zusammenbrechen.

An den internationalen Börsen wurde soeben mehr als ein Drittel des hier angelegten Kapitals liquidiert – und es waren mit Sicherheit nicht die Kleinanleger, die sich hier die Taschen vollgemacht haben. Ein Ende dieses Trends ist vor dem Hintergrund von einbrechender Nachfrage und unterbrochenen Lieferketten nicht auszumachen.

In meinem direkten Umfeld begrenzen Unternehmen wie die Lufthansa oder auch ein Stahlkonzern die Geschäftstätigkeit auf ein der Nachfrage angemessenes Minimum.

Enden wird diese Entwicklung in einer harten Depression, denn die Privatwirtschaft wird die Kosten in dieser Situation managen müssen. Die Folge liegt mit sogenannten Restrukturierungen klar auf der Hand – ein Großteil der Belegschaften wird auf der Straße landen. Viele am Limit operierende kleinere und mittler Unternehmen werden ihre Kredite in dieser Situation nicht mehr bedienen können. Eine entsprechende Pleitewelle wird die Finanzwirtschaft in die Krise stürzen.

Man darf sich also fragen, ob all dies für einen Infekt, der weit weniger gefährlich als eine Grippe ist, wirklich notwendig und richtig ist, oder ob man diese Situation nicht einfach für einen „Big Reset“ ausnutzt. Egal wie all dies ausgehen wird – unsere Entscheider werden sich stets im rechten Licht darstellen können. Sind nur wenige gestorben, hat man Alles richtig gemacht und bei vielen Opfern wären es sicher noch sehr viel mehr, wenn man nicht so konsequent gegengesteuert hätte. Die Angst vor Seuche und Tot wird perfekt geschürt und instrumentalisiert.

Aus meiner persönlichen Sicht wird hier aktuell unverhältnismäßig reagiert und wir alle werden mit den harten Konsequenzen dieses Vorgehen noch unsere Mühe haben – ganz egal, ob dies einen Klimaeinfluss haben wird, oder nicht.

6 ultimative Gründe, weshalb Klimaschutz nicht funktionieren kann

Es gibt in unserer aktuellen Welt viele Argumente für Klimaschutz und Aktivistenorganisationen (NGO’s) beliefern die Jünger des Klimaschutzes schon länger auch mit Argumentationshilfen für den Stammtisch, um etwaigen Klimarealisten den Wind aus den Segeln nehmen zu können. Es ist also bestimmt nichts Verwerfliches daran, eine vergleichbare Zusammenfassung der Fakten auch für die Gegenseite verfügbar zu machen und so den Standpunkt der Klimarealisten zu stärken.

Vor dem Hintergrund der ohnehin kontrovers verfahrenen Lage vermeide ich tunlichst Begriffe wie Klimaleugner oder Klima-Alarmist. Überdies scheint mir im Moment ein ganz anderes Hype Thema die Gehirne zu infizieren, welches wir unter dem Namen Corona kennen.

Doch zurück zum Gegenstand der Betrachtung und den wichtigsten Argumenten gegen Investitionen in den Klimaschutz:

  1. Für Staaten mit einem CO2 Anteil kleiner gleich 2,5% macht es keinen Sinn in Klimaschutz zu investieren, da den Kosten kein Nutzen gegenübersteht – im Gegenteil, es schadet erheblich, da dem Markt Kaufkraft entzogen wird, die lokale Energieinfrastruktur destabilisiert wird und begrenzte Ressourcen in sinnfreien Projekten verschwendet werden. Staaten wie Deutschland, Österreich oder die Niederlande ruinieren sich für einen Hauch von Nichts.
  2. Bei steigenden globalen Temperaturen steigt notwendigerweise auch die Abstrahlung ins All, und das nicht nur linear, sondern nach dem T-hoch-4 Gesetz von Stefan und Boltzmann. Das gesamte System Atmosphäre strebt damit möglichst schnell wieder einen Gleichgewichtszustand an, in welchem sich Einstrahlung und Abstrahlung in etwa die Waage halten. Wir werden also definitiv nicht gegart werden. Die Hysterie der Jugend basiert auf einer von den Medien, dem IPCC und der Politik inszenierten Horrorgeschichte.
  3. Die ständige Betonung des Treibhauseffektes ist ebenfalls physikalischer Unsinn, da ein Treibhaus nur auf Basis der Unterbindung freier Konvektion funktioniert. Genau diese Konvektion ist es aber, die unser Wetter prägt und mit riesigen Kreisläufen warme feuchte Luft in höhere Atmosphärenschichten befördert, von wo aus bereits ein schon weitgehend ungehinderter Energieaustausch mit dem Kosmos stattfinden kann. Es ist eben nicht nur Strahlung am Energieaustausch innerhalb der Atmosphäre beteiligt!
  4. Es gibt keine irgendwie reflektierende Schicht aus Treibhausgasen. CO2 ist auf Grund der Entropie gleichmäßig in der Atmosphäre verteilt. Wasserdampf kondensiert bei entsprechender Temperatur, Druck und dem Vorhandensein von Kondensationskernen und schafft es daher kaum in große Höhen. Nur Ozon findet sich zwischen 20 und 50 km Höhe, weil es in dieser Höhe durch die Interaktion von O2 mit harter kosmischer Strahlung gebildet wird.
  5. Selbst wenn alle Staaten die in Paris ratifizierten Ziele bis 2050 überträfen, wird dies nichts ändern, da die UNO für diesen Zeitraum einen Bevölkerungszuwachs von 2 Mrd Menschen vorhergesagt hat. Gestehen wir diesem Zuwachs in Schwarzafrika nur 50% unseres aktuellen CO2 Fußabdrucks zu, dann führt das zu zusätzlichen 5 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr und übertrifft damit jegliche avisierte Einsparung um mindestens das Dreifache. Nicht auf der Rechnung sind dabei die mehr als 1.000 neuen geplanten Kohlekraftwerke in China und Indien!
  6. Die dem wissenschaftlichen Konsens zugrunde liegenden Metastudien wurden hinsichtlich Methodik und Ergebnis als Fake entlarvt, prominent kann man hier jene Studien von Cook und Powell als Beispiele nennen, die unserer Politik trotz aller Fadenscheinigkeit noch immer als Handlungsbasis dienen. Generell gilt: Wissenschaftlicher Konsens ist Nonsens. Der wissenschaftliche Konsens zum vom Menschen verursachten Klimawandel ist eine medial inszenierte Lüge!

Auf Basis dieser sechs einfachen und unwiderlegbaren Argumente ist es völlig egal, ob wir uns hier für Klimaschutz ruinieren – es wird überhaupt keine Rolle spielen. Während der ca. 800 Jahre langen kleinen Eiszeit haben sich Menschen in zahlreichen Gebieten angesiedelt, die zu dieser Zeit moderate Temperaturen und genügend Wasser aufwiesen. Es ist ganz logisch, dass sich diese Bedingungen in der jetzigen klimatischen Rücksetzbewegung ebenfalls ändern, und zwar nicht zu Gunsten der seit Jahrhunderten ansässigen Bevölkerung. Unsere Medien stellen dies nun als Katastrophe hin – und das ist es aus humanitärer Sicht sicherlich auch. Doch es ist der verdammte ganz normale Lauf der Dinge und kein noch so grüner von Kobold schwadronierender Sozialpolitiktanztheologe wird daran je etwas ändern.

Es gibt darüber hinaus noch zahlreiche weitere Argumente – aber mit diesen Informationen ist man eigentlich schon in vielen Kernbereichen der Diskussion gut gerüstet. Es muss jedem wissenschaftlich denkenden Menschen klar sein, dass prinzipiell nur ein valides Gegenargument genügt, um das Thema Klimaschutz in Frage stellen zu können.

Der panische Professor im Spiegel

Herr Professor Christian Stöcker hat sich mal wieder im Spiegel produziert, nicht zum ersten Mal zum Thema Klima. Dabei ist der Mann vermutlich ähnlich unwissend wie unsere eifrige Greta. Als Kognitionspsychologe und Inhaber eines Lehrstuhls für „Digitale Kommunikation“ ist er natürlich aus Sicht unserer Spiegel-Redaktion einer der ultimativen Experten zum Thema Klimawandel. Schließlich war ja auch John Cook et al, einer der bekannteren Schöpfer von Studien zum wissenschaftlichen Konsens zum menschgemachten Klimawandel, nichts weiter, als eben ein Kognitionspsychologe.

Wikipedia liefert folgende Information zur Kognitionspsychologie:

Die Kognitionspsychologie, auch Kognitive Psychologie genannt, ist ein Teilgebiet der Psychologie und beschäftigt sich auf der erkenntnistheoretischen Grundlage des Kognitivismus mit der Informationsverarbeitung (Kognition), insbesondere mit all jenen psychischen Vorgängen, die mit Wahrnehmung, Erkenntnis und Wissen zu tun haben. Weiterhin ist sie in die Kognitionswissenschaft einzuordnen. Gegenstand der Kognitionspsychologie sind die auf komplexe Weise organisierten psychischen Mechanismen des menschlichen Denkens.

Es handelt sich also um ein Wissensgebiet, welches sehr gut zur gedanklichen Manipulation geeignet ist, aber mit Naturwissenschaften und Atmosphärenphysik hat das rein gar nichts zu tun. Nur der Spiegel allein weiß also, wieso dieser Herr zum Thema Klima in diesem Magazin zu derartigen Kommentaren berufen ist.

Aber kommen wir zur Sache, und die besteht im Kern aus der klaren Ansage, dass doch die Klimakatastrophe viel schlimmer und gegenwärtiger als Corona sei. Aus seiner Sicht würde hier also mit zweierlei Maaß gemessen, da Corona soeben die Klimahysterie überflügelt hat.

Also ohne Flax und Krümel, aber bei der Message hatte ich doch Mühe den eben getrunkenen Kaffee bei mir zu halten.

Seine Beweisführung zitiert in Panik lebende Teenager, eine angeblich um 1,1 Grad gestiegene Durchschnittstemperatur und weitere schlimme Fakten, sowie in der Hauptsache einen ominösen geleakten Bericht der JP Morgan Bank.

Link zum Spiegel Artikel

Ja – unsere Teenager leben in Panik, soweit sie sich auf den Blödsinn eines Christian Stöcker verlassen müssen. Die gesamte Thematik klimatischer Veränderungen mit fünf teils falschen Argumenten erfassen zu wollen ist schwachsinnig, denn das vor uns liegende Szenario namens Klima ist eine hochkomplexe interdisziplinäre Angelegenheit, die der gute Herr Stöcker mit wenigen Fakten zu verstehen glaubt. Ich sehe hier einen Mann, der ebenfalls panisch unter seiner Bettdecke hockt, aber wenigstens kann er seine vollen Hosen mit anderen teilen.

Als letzten Punkt würde ich gern JP Morgan beleuchten. Wer sich nur ein wenig mit der tatsächlichen Geschichte der letzten 150 Jahre auskennt, der sollte auch wissen, welche Rolle JP Morgan bei der Gründung der F.E.D. gespielt hat, welche Rolle dem Bankhaus in den Weltkriegen zukam, und wie dieses Bankhaus die Geschicke dieser Welt aus dem Hintergrund mitbestimmt. Wenn bei JP Morgan etwas geleakt wird, dann nur, weil es geleakt werden sollte. Dieses Bankhaus gehört als einer der Eigner der Federal Reserve Bank zum inneren Zirkel der Macht – wenn man nach diesem sucht. … ja, die F.E.D. ist eben nicht staatlich, sondern Privatbesitz.

Herr Stöcker, ich lade Sie hiermit ein, den wissenschaftlichen Diskurs zum Klimawandel zu führen, denn ich bin schon jetzt auf ihre umfassende Expertise gespannt.

Klimapaket spart nicht genug CO2 ein

So titelte am 5. März 2020 Tagesschau.de, und verweist dabei auf die Berechnungen von Experten. Dem müssen wir wohl Glauben schenken und statt der versprochenen 55 % Reduktion werden wir wohl bis 2030 nur 51,5 % schaffen. Diese Prozentwerte beziehen sich übrigens auf den CO2 Ausstoß von 1990.

Nun bewegt uns natürlich allesamt die Frage – müssen wir nun früher sterben?

Die sarkastische Antwort auf diese Frage ist: Nein, aber es würde helfen. Warum diese Antwort durchaus Berechtigung hat, habe ich bereits in einem anderen Artikel zum Einfluss des globalen Bevölkerungswachstums erläutert. Doch zurück zu unserer Sachlage, die nun politischen Willen verlangt, um der deutschen Wirtschaft, aber mehr noch der deutschen Bevölkerung, diese fehlenden 3,5 % abzuringen.

Wir reden hier also über 3,5 % von 2,5 % der vom Menschen verursachten CO2 Emissionen weltweit, die wiederum 2,5 % der globalen CO2 Emissionen betragen. Das sind 0,1 % der CO2 Emissionen der Menschheit. Für diese 0,1 %  beginnen nun unsere fleißigen Minister Peter Altmaier und Andreas Scheuer weitere Maßnahmenpakete zu schnüren, die uns bei der Beseitigung dieser Ungeheuerlichkeit behilflich sein werden. Im Gespräch sind zum Beispiel weitere Anpassungen der KFZ Steuer oder eine schnellere Erhöhung der CO2 Bepreisung – ist doch letztlich alles nur eine Frage der Motivation. Auch die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf deutschen Autobahnen werden wieder aus der Kiste geholt, während sich unserere Umwelt-Swenja im 7er BMW durchs Land fahren lässt – muss ja standesgemäß sein. Auch die Belastung der Häuslebauer sowie der Ausbau von Ladeinfrastruktur für die gänzlich CO2 neutrale E-Mobilität sind gaaaaanz wichtig– kleiner Witz am Rande.

Gemessen an dem Fakt, dass wirklich keine dieser Massnahmen auch nur irgendetwas bewegen wird, außer natürlich dem Geld der Bevölkerung, ist es kaum zu ertragen, diesem politischen Affentheater weiter zuschauen zu müssen. Wirklich ehrliche Massnahmen hätten eine völlig andere Zielrichtung, nämlich Begrenzung des globalen Bevölkerungswachstums und Umsiedlungsprogramme in neue Lebensräume.

Aber daran kann man natürlich nicht so gut verdienen.

Greta Thunberg vor der EU Kommission

Ursula von der Leyen ist aus ihrer jüngsten politischen Vergangenheit nicht für eine alles überstrahlende Sachkompetenz bekannt, und so suchte sie sich auch in ihrer neuen Rolle als EU – Kommissionpräsidentin prominente Schützenhilfe für ihren „Green Deal“.

Greta Thunberg nahm nun auf Einladung der Kommissionspräsidentin an der Sitzung des Kollegiums der Kommissare in Brüssel teil und durfte dort ihre Sicht der Dinge vertreten. In der Zeitschift „Welt“ finden wir hierzu folgende von Thunberg getroffene Aussagen:

„Wenn dein Haus brennt, wartest du nicht noch ein paar Jahre, bevor du es löschst“, sagte Thunberg dazu. Doch genau das tue die EU-Kommission. „Das macht überhaupt keinen Sinn.“ In Brüssel werde offensichtlich nicht darauf gehört, was die Wissenschaft sage.

Die geplante Festlegung auf ein „klimaneutrales“ Europa bis 2050 sei eine Scheinlösung, schrieb Thunberg zuvor in einem offenen Brief an die EU-Kommission, den sie gemeinsam mit anderen Aktivisten verfasst hat. Das Gesetz sei eine „Kapitulation“ vor der Herausforderung der globalen Erwärmung. Tatsächlich nötig sei sofortiges Handeln.

https://www.welt.de/politik/ausland/article206312307/Greta-Thunbergs-Auftritt-vor-der-EU-Kommission-sorgt-fuer-Kontroverse.html

Anmerkung: derartige Neuigkeiten sind in unseren teils kostenpflichtigen Online-Medien stets im freien Bereich vollständig zu lesen.

Während sich nun diverse Abgeordnete verwundert darüber äußerten, dass Thunberg trotz wegen Corona bestehendem Besucherverbotes in Brüssel auftreten durfte, stellt offensichtlich erneut niemand die Frage nach der Sachkompetenz der 17 jährigen Schülerin, die im Grunde ausschließlich von ihren Ängsten und Überzeugungen getrieben wird. Dieser mentale Zustand wird noch erheblich durch die zuteilwerdende öffentliche Aufmerksamkeit unterstützt, welche durch derartige Auftritte noch weiter befeuert wird.

In Brüssel werde offensichtlich nicht darauf gehört, was die Wissenschaft sage. Im Kontext der sonstigen Überzeugungen kann sich diese Aussage nur auf all die Studien beziehen, welche uns bereits bestens als wissenschaftlicher Konsens bekannt sind. Lesen Sie hierzu auch den in meinem Blog erschienen Artikel, der zeigt, dass dieser Konsens nichts als ein großer Fake ist.

Thunberg fehlt jegliche fachliche Expertise und ich gehe jede Wette ein, dass Greta weder eine Inversionswetterlage noch die Mechanismen des Wärmeaustauschs sinnvoll beschreiben könnte. Klima ist ein hochkomplexes zusammenwirken interdisziplinärer Mechanismen, welche selbst Experten immer wieder vor neue Rätsel stellen.

Es ist einfach nur beschämend, dass von der Leyen sich nicht zu schade ist, ein Kind für die Durchsetzung ihrer Ziele zu instrumentalisieren. Es handelt sich um plumpe psychologische Effekthascherei, denn ohne Greta hätte diese Kollegiumssitzung wohl weit weniger öffentliches Interesse auf sich gezogen.

Wie schon mehrfach betont, ist es nach wie vor ein ferner Traum, dass unsere führenden Politiker wieder auf der Basis von Realitäten entscheiden. Stattdessen werden auch weiterhin Tagträume und Schreckensszenarien zur Handlungsgrundlage erhoben.

Gegenstrahlung – Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage

Auch wenn dieses Wortspiel aus der Feder eines berühmteren Dichters stammt, als ich es bin, halte ich es doch für recht treffend, denn die so bezeichnete Gegenstrahlung ist eines der Kernargumente der gut bezahlten Klimaforschung, welches dafürspräche, dass wir demnächst gegart werden würden.

Bei so vielen Konjunktiven bleibt mir gar nichts anderes übrig, als mich dem Thema nochmals zu stellen, denn bereits in meinem Buch hatte ich diese Möglichkeit der Energieübertragung auf Grund meines Verständnisses zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik rundweg abgelehnt. Ja, ich bekenne diesen Akt der Leugnung, dessen Grundlagen bei Zeitgenossen wie Tscheuschner, Gerlich und Kierstein zu finden sind.

Zweifel nagten lange an mir, zumal das Gesetz von Stefan und Boltzmann nur eine direkte Abhängigkeit zur absoluten Temperatur in Kelvin zeigt. Auf der anderen Seite schien mir der Zusammenhang zwischen Absorber-Fläche und den Wellenlängen auch nicht zu passen. Bei näherer Betrachtung ergaben sich hier also zahlreiche Wiedersprüche für und auch gegen die Existenz der so genannten infraroten Gegenstrahlung.

Etwas später habe ich mich hier im Blog auch zu Konvektion geäußert, welche als zentraler Mechanismus des Energieaustauschs in der unteren Atmosphäre betrachtet werden muss. Allerdings hat meine diesbezügliche Schlussfolgerung, dass die Abstrahlung von Energie aus der Atmosphäre heraus mit zunehmender Höhe an Bedeutung gewinnt einen Haken, denn so ein Molekül strahlt nicht einfach nur nach Oben, weil ich glaube, dass es der zweite Hauptsatz der Thermodynamik so möchte. Es strahlt gleichförmig in alle Richtungen – so ist es nun mal mit natürlich entstehenden elektromagnetischen Wellen.

Dem kann ich mich nicht entziehen, und die Thermodynamik scheint dies auch zu erlauben, soweit der Netto-Wärmestrom eine absolute Übertragung von Energie nur von Warm in Richtung Kalt beschreibt.

Es bleibt jedoch aus meiner Sicht weiterhin der Fakt, dass Konvektion der zentrale Kühlkreislauf unserer unteren Atmosphäre ist, woraus sich nun folgende angepasste Darstellung ergibt:

Wie im Bild zu erkennen, wird damit energiereiche warme und feuchte Luft in Höhen um 10.000 Meter transportiert, wo bereits ein intensiver Energieaustausch mit dem Kosmos stattfindet. Der Grund für diesen mit der Höhe immer intensiveren Austausch ist die mit der Höhe abnehmende Dichte und Feuchte des Luftgemischs, wodurch emittierte Strahlung immer seltener mit Wasserdampf oder CO2 interagiert und direkt in den Kosmos gelangt. 70 Prozent aller Luftmoleküle befinden sich bereits unterhalb von 10.000 Metern, wodurch die Rolle der IR-aktiven Gase bereits erheblich abnimmt:

Die in dieser Höhe entstehende Gegenstrahlung wird bereits wieder von den darunterliegenden Luftschichten absorbiert und erneut emittiert. In Höhen oberhalb von 20.000 Metern finden sich nur noch 10% der atmosphärischen Materie. Wenn man sich den Vorgang aus Strahlung, Gegenstrahlung und Strahlungsabsorbition anhand eines Bildes vorstellen möchte, so könnte folgende Darstellung bei der Erklärung dieser Vorgänge hilfreich sein, wobei die Brownsche Teilchenbewegung und auch der viel wichtigere Wasserdampf hier vernachlässigt wird:

Wie wir sehen, haben wir in Bodennähe eine intensive Interaktion aus absorbierter Strahlung, Gegenstrahlung und auch bereits absorbierter Gegenstrahlung. Die direkte Abstrahlung ist in Bodennähe verhältnismäßig gering, und nimmt erst mit der Höhe und abnehmenden Dichte zu. Wie schon gesagt und hier im Bild nicht zu finden, nimmt mit der Höhe auch der Einfluss von Wasserdampf rasant ab. Hingegen bleibt die CO2 Konzentration auch in der oberen Atmospäre nahezu konstant – doch die Dichte des Luftgemischs nimmt dramatisch ab.

Natürlich lässt sich diese Darstellung 1:1 auf das Gas Wasserdampf übertragen, wobei dessen Konzentration jedoch auch mit der Höhe abnimmt, da es schlicht und ergreifend zu Wasser kondensiert – wir sehen dies als Wolken. Welche Rolle Wolken in diesem Konzert spielen, ist noch weitgehend unklar, wobei ich vermuten würde, dass die Brechungsgesetze aus der Optik eine Rolle spielen und und somit ein Teil der auftreffenden infraroten Strahlung durch Totalreflextion unmittelbar zurückgespiegelt wird.

Bis zu diesem heutigen Zeitpunkt scheint mir dies das schlüssigste Gesamtbild zu sein, welches auf Grund des konvektiven Energietransports in der unteren Atmosphäre kaum mehr Anhaltspunkte für einen sogenannten Treibhauseffekt liefert. Man könnte gar schlussfolgern, dass mehr CO2 in der Atmosphäre auch eine verbesserte Abstrahlung in Richtung Weltall ermöglicht, denn dieser Vorgang stützt sich ja ganz maßgeblich auf die Existenz unserer IR-aktiven Gase in der Atmosphäre.

Unterm Strich finde ich also keine griffige Argumentation, weshalb Gegenstrahlung zu einer gallopierenden Klimakatastrophe führen soll.