Ist Resignation eine Option?

Zumindest ich muss mich dieser Frage stellen, denn angesichts jüngster Wahlergebnisse und Prognosen fällt es mir wirklich schwer mich zu motivieren, auch weiterhin meine Sicht der Dinge offen zur Diskussion zu stellen. Der wesentliche Grund ist die offensichtlich geringe Reichweite von Vernunft und logischen Argumenten, mit denen sich der vom betreuten Denken (ARD und ZDF) eingewickelte Teutone den Irrungen und Wirrungen unserer Zeit willig hingibt, wie das Vieh auf dem Weg zur Schlachtbank.

Sehenswerte Analyse zu unseren politischen Verhältnissen

Doch letztlich war es mir nun einfach nicht möglich, den aktuell in unerreichte Sphären wachsenden Haufen Unrat unserer Regierungen und Politiker nur noch kommentarlos hinzunehmen, schon weil ich mir dereinst sagen lassen müsste, ich hätte es doch besser gewusst, aber nicht genug getan.

Mittlerweile muss man sich heute schon genau überlegen, welche Meinung man vertritt und welche möglichen Konsequenzen in Betracht zu ziehen sind. Gerade in dieser Woche hatte ich ein Gespräch mit einem Wissenschaftler, promoviert und sich von einer befristeten Stelle zur nächsten hangelnd. In unseren Gesprächen sind wir stets einer Meinung und auch seine Kollegen sähen die Dinge so wie wir. Auf meine Frage, weshalb da keiner den Mumm hat, mal Tacheles zu reden, erhielt ich die lapidare Antwort, dass dies im öffentlichen Dienst nicht drin sei.

Schauen sie sich das Land an, mit dem sie demnächst den Bach runtergehen werden, in dem eine freie Meinungsäußerung nicht mehr zeitgemäß ist, Wahlen nicht durchgeführt werden, weil die falsche Partei zu stark abschneiden könnte, eine Pandemie nationaler Tragweite trotz lächerlichem Infektionsgeschehens auf Basis getürkter Zahlen aufrechterhalten wird und die Politiker angesichts einer Flutkatastrophe unisono den vom Menschen verursachten Klimawandel als Täter instrumentalisieren. Die Auflistung könnte beliebig fortgeführt werden, aber mittlerweile muss man ja auch so schräge Dinge wie eine Aufmerksamkeitsspanne mit auf dem Radar haben.

Kann man also angesichts dieser mittlerweile infantilen Machtpolitik noch etwas anderes tun, als einfach zu resignieren?

Wenn man eine Entwicklung wie bei der Machtergreifung der Nationalsozialisten für sinnvoll hält, dann ist Resignation sicherlich eine Möglichkeit. Angesichts der Geschehnisse in den letzten 13 Jahren, also beginnend mit der Finanzkrise 2008, wurden zahlreiche eklatante politische Fehler begangen, die uns heute in eine destabilisierte Gesellschaft und destabilisierte Finanzsysteme führen. Einzig die Klimareligion steht noch als verbindendes Element, ein Fels in der Brandung, hinter welchem man die Welt gern unter einer neuen Öko-Diktatur einen würde.

Kaum hatte Herr Laschet die Folgen der aktuellen Flutkatastrophe in Westdeutschland in Augenschein genommen, begann dieser Einfaltspinsel auch gleich über den ach so fürchterlichen Klimawandel zu klagen und eine deutlich verschärfte Klimapolitik in Aussicht stellen zu wollen. Auch Kollege Söder wollte ihm da nicht nachstehen und sagte:

Heimat bewahren, Klima gestalten und gleichzeitig Wohlstand zu sichern, dies seien die Herausforderungen, vor denen alle stünden.

Vor den Wahlen ist das ein gefundenes Fressen zur Selbstinszenierung, denn mit so einem Bonbon entzieht man den Grünen die Wählerschaft, ein Konzept, dass schon Frau Dr. Merkel zur Perfektion ausbauen konnte und über deren politische Errungenschaften ich mich bereits mehrfach in diesem Blog geäußert habe.

An die Herren Laschet und Herrn Söder habe ich folgende simple Botschaft:

Auch wenn genau am Tag nach der Wahl eine Trillion Euro zur Verfügung stünde und man damit den deutschen CO2 Ausstoß auf 0 reduzieren würde, hätte dies auch nicht den kleinsten messbaren Effekt auf Temperaturen und Wetter. Auf der anderen Seite stehen jedoch eine ruinierte deutsche Kernindustrie, eine pulverisierte Energieinfrastruktur und eine komplett in die Grütze gefahrene Ökonomie mit einem Heer von Arbeitslosen in einem neu entstandenen Agrarland.

Persönlich hätte ich es für unmöglich gehalten, dass ich dereinst aus eigener Erfahrung sagen würde, nun weiß ich aus eigenem Erleben, wie sich eine Diktatur etabliert und inszeniert – denn nichts anderes sehen wir vor uns, wenn Meinungsfreiheit und Wahlen nur noch Worthülsen sind, die Medien vom Wahrheitsministerium (DPA) kontrolliert und gleichgeschaltet werden, das Verfassungsgericht mit willfährigen Helfern unterwandert wurde und ein öffentlicher Diskurs zu den brennenden Themen unserer Zeit komplett verweigert wird.

Wer auch immer sich berufen fühlt gegen diese Situation zu aufzubegehren, gebt eurer Meinung eine Stimme, teilt eure Gedanken und wirklich wichtig: Resigniert nicht – denn das ist der letzte Sargnagel in unseren demokratisch freiheitlichen Grundrechten.

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