Die Qual der Wahl

Wahlen ändern nichts, sonst wären die nämlich verboten, so hieß es zu DDR-Zeiten und so ist es auch heute noch. Wer diesen Grundsatz in Frage stellt, weil wir ja in einer perfekten Demokratie leben, der sollte sich zum Beispiel bei Prof. Dr. Rainer Mausfeld informieren.

Doch zurück zur Sache und den Ergebnissen, die in vielen Bereichen doch anders ausgefallen sind, als ich es erwartet hatte, denn Schwarz/Grün oder Grün/Schwarz hatte ich seinerzeit vorn gesehen. Es ist auch nicht so, dass eine zu geringe Wahlbeteiligung diese oder jene Partei begünstigt hätte, denn wir hatten erneut eine historisch hohe Wahlbeteiligung von 76,6%.

Für meine Begriffe ist es ein wahres Wunder, dass die SPD gar als Wahlsieger aus der aktuellen Situation hervorgehen konnte, denn diese Partei ist aus meiner Sicht nur noch eine leere Hülle mit drei Buchstaben, in den Jahren der GroKo völlig entkernt und inhaltslos geworden – eine Art Parteizombie. Aber Medien und ein geschicktes Marketing haben einen Kanzlerkandidaten präsentiert, der wenig Angriffsfläche bot und mit den Kontrahenten auch nicht wirklich gefordert war.

Einen Kurswechsel mit Aussicht auf die Lösung drängender Fragen bot und bietet keiner der Kandidaten, so dass die einzige Option für klar denkende Wähler nur darin bestand, die künftige Opposition zu stärken.

Was die Regierungsteilhabe der Grünen betrifft, kann nicht viel Gutes erwartet werden, denn man wird erneut eine Vervielfachung der Anstrengungen zum Klimaschutz fordern. In diesem Thema sind bereits über eine Billion Euro versenkt worden, und ich frage mit welchem Ergebnis? Einen nachweisbaren Effekt auf das Klima hatte dies bisher nicht, aber dafür zahlen wir die höchsten Energiepreise weltweit. Wird das Klima also besser, wenn ich noch dreimal mehr für Energie zu zahlen habe? Nein, und jeder der Beziehungen ins Ausland hat weiß, dass dort niemand so blöd sein wird, dem suizidalen Beispiel der Deutschen zu folgen. Es ist mit dieser Energiepolitik ganz wie in Schilda, wo Licht in Säcken in fensterlose Gebäude geschleppt wurde. Auch da hätte es nicht geholfen, statt 3 Säcken Licht doch besser 20 Säcke Licht ins Haus zu schleppen. Es wird sich bei dieser Gelegenheit auch zeigen, ob eine FDP mehr draufhat als sich einfach nur wegzuducken. Mit einem Herrn Kubicki kann ich mir da durchaus interessante Szenarien vorstellen.

Weit wichtiger als dieser innenpolitische Hickhack dürften Themen wie der Umgang mit China und Russland sowie der Niedergang der Währungssysteme werden – beides Schwerpunkte im Weltgeschehen, die uns in der neuen Legislaturperiode beschäftigen werden, nur die Intensität und die Folgen sind noch offen.

Soweit es die noch laufende Plandemie betrifft, stellen wir interessante Entwicklungen fest, da das Virus nun offensichtlich mit Landesgrenzen umgehen kann. Jedenfalls ist es beispielsweise in Holland und Dänemark nicht mehr relevant, während in Deutschland mit Erpressung und Nötigung versucht wird, Impfquoten weiter anzutreiben. Wer hier nicht an ein von langer Hand vorbereitetes Szenario glauben mag, der findet dazu auf dem Ant-Spiegel echte Fakten, um sich selbst ein Bild von den im Hintergrund etablierten Netzwerken zu machen.

Angesichts der eher frustrierenden Gesamtsituation wünsche ich uns Allen Standfestigkeit, einen guten Plan für die nächsten Jahre und natürlich Hoffnung auf bessere Zeiten.

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