Windkraftindustrie und Gewerkschaft schreiben Brandbrief an die Regierung

Folgender Artikel findet sich dazu heute im Spiegel:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/windkraft-industrie-und-gewerkschaft-schreiben-brandbrief-an-die-regierung-a-1296220.html

Im Kern geht es um eingeschränkte Geschäftsmöglichkeiten für die Windkraft in Deutschland auf Grund einer neuen Regelung des Mindestabstandes zu Siedlungsgebieten. Wer sich mit dem Thema befasst, findet schnell mehr zu den durch Infraschall verursachten Gesundheitsschäden an Mensch und Tier. So hat man sich nun zu einem noch immer spärlichen Mindestabstand von einem Kilometer von Siedlungsbereichen durchringen können.

In diesem Kontext droht der angeschlagene Anlagenbauer ENERCON mit einer Kombination aus folgenden Szenarien:

  • Wegfall tausender Arbeitsplätze
  • nicht Erreichen der Klimaziele für 2030

Bei genauer Betrachtung geht es jedoch um nichts anderes, als um das Geschäftsmodell von ENERCON, welchem durch die Änderungen der aktuellen Gesetzgebung weitere Wachstumschancen beschnitten werden. Während Enercon scheinheilig mit Klimazielen und Arbeitsplätzen droht, macht man sich da wenig Gedanken über die Gesundheit der Bürger, die Folgen für die genutzten Flächen und den Fakt, dass ein Großteil der Komponenten heutiger Windkraftanlagen nicht einmal recycelt werden kann. Hauptsache der Auftrag liegt vor und das Geld fließt. Für diese Ziele lassen sich selbst die Gewerkschaften vor den Karren spannen, denn auch deren Beiträge fallen nicht einfach so vom Himmel.

Alternativlos sei die Windenergie, so hört man. Wenn dem so ist – und ich befürchte das trifft zu, wenn wir bis 2050 ein CO2-neutrales Deutschland erreichen wollen – , dann müssen unsere Windparkbetreiber und deren Anlagenbauer nicht nur weitere 100.000 Windräder installieren, sondern auch Ersatz für mittlerweile in die Jahre gekommene Anlagen schaffen. Problem dabei ist jedoch, dass sich die eingesetzten Verbundwerkstoffe bis dato nicht recyclen lassen und auch die mehrere hundert Tonnen schweren Fundamente machen den Boden für eine landwirtschaftliche Nutzung weitgehend unbrauchbar. Aber über diese Faktenlage wird nicht gejammert – von wegen nachhaltig, ein Witz ist das.

Wohin man im Bereich der sogenannten erneuerbaren Energien auch schaut, findet man nichts als staatlich subventionierte Mogelpackungen, die weder uns Menschen noch dem Klima in irgendeiner Form von Vorteil sind – es sei denn, man schränkt den Kreis der möglichen Nutznießer auf jene Profiteure ein, die sich an dieser Nummer dumm und dämlich verdienen.

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