Was Klimawissenschaft gern verstecken würde

… nicht Strahlung, sondern Konvektion ist der wichtigste Klimaeinfluss

Treibhausgase sind in aller Munde und auch die jetzt anstehende Klimakonferenz in Madrid wird sich wieder intensiv mit diesem Thema befassen. Man darf sogar befürchten, dass abgesehen von den Folgen der Treibhausgase kein anderes Thema auf der Tagesordnung zu finden sein wird. Mit dem Kampf gegen die Treibhausgase werden wir die Erderwärmung stoppen können – das ist der breite wissenschaftliche Konsens, zu dessen Entstehung und dessen Nutzlosigkeit ich bereits im Artikel zum Klimanotstand Stellung genommen hatte.

Dabei wäre es sehr viel wichtiger, den Beteiligten nochmals die physikalischen Prozesse prominent ins Bewusstsein zu rufen, welche eigentlich den maßgeblichen Anteil an unserem Klima haben, denn dessen charakteristische Eigenschaften wie Temperaturen und Niederschläge werden nicht vom Mond aus gemessen, sondern am Boden. Aus diesem simplen Grund habe ich ein Problem zu verstehen, wieso in den Klimamodellen stets auf dem Thema Wärmestrahlung herumgeritten wird – als ob es kein Morgen und auch keine freie Konvektion gäbe.

Es sei hier in aller Deutlichkeit gesagt: Der entscheidende Prozess für die klimatischen Bedingungen am Boden ist der konvektive Energieaustausch innerhalb der unteren Atmosphäre – auch Troposphäre genannt. Wir spüren dies direkt, nämlich als Wind Regen und Wolken …

Die Zusammenhänge werden in der folgenden Darstellung sehr gut zusammengefasst:

Klima Mechanismen

Im Bild sehen wir, wie Wärmeenergie konvektiv (durch strömende Luft) abgeführt wird und andererseits kühle Luftmassen zurückströmen. Genau dieser Vorgang kann auch in Forschungsanlagen simuliert werden und dort wird gezeigt, dass siebzig bis achtzig Prozent der zugeführten Energie umgehend abtransportiert werden. Diese Zirkulation bleibt auch aktiv, nachdem die Energiezufuhr bereits deaktiviert wurde, nämlich theoretisch bis an den Punkt, an welchem der Energiehaushalt zwischen kalten und warmen Medien vollständig ausgeglichen ist.

Es ist in diesem Zusammenhang interessant, dass die diesbezüglich weltgrößte Forschungsinstallation keine 50 km von meinem Wohnort durch die TU Ilmenau betrieben wird und auch als „Ilmenauer Fass“ bekannt ist. In dieser Installation werden exakt diese Konvektionsprozesse untersucht – eben wegen dieser herausragenden Bedeutung für reale Klimamodelle, aber auch wegen der generellen Bedeutung der konvektiven Wärmeübertragung, welche man in nahezu allen technischen Prozessen und Alltagsgegenständen nutzt, um gezielt bestimmte thermische Bedingungen herzustellen.

http://thedy22.maschinenbau.tu-ilmenau.de/wwwtd/m2twin/images/grund.pdf

Ohne konvektive Kühlung könnten weder moderne PC’s noch irgendwelche Fahrzeuge betrieben werden, denn Wärmestrahlung ist schlicht und ergreifend viel zu ineffizient, um die auftretende Verlustleistung abzuführen.

Unsere Klimawissenschaftler können ja gern mal die Lüfter, und Wasserpumpen in PC’s und Autos deaktivieren, um Wärmestrahlung für das Abführen der Energie zu benutzen. Aber so dämlich sind die dann vermutlich auch wieder nicht. Warum also in dieser ganzen Klimadiskussion Konvektion so standhaft ignoriert wird, kann nur einen Grund haben: Man möchte da keine schlafenden Hunde wecken.

Statt die tatsächlich wichtigen klimatischen Mechanismen zu bewerten, wird Klima politisch instrumentalisiert und eine der potentesten Volkswirtschaften unserer Zeit ruiniert.

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Klimanotstand in Europa

Nun ist es also endlich so weit – wir haben den Notstand – politisch eine Situation, in welcher jegliche Demokratie zugunsten schneller Entscheidungen ignoriert werden kann, so wie dies auch schon bei der Machtübernahme durch Adolf Hitler praktiziert worden war (diesen Vergleich hat “Die Welt” bemüht).

Damit ist der tatsächliche Charkter des Themas Klimaschutz nicht mehr zu leugnen, denn nun geht es um politische Instrumentalisierung und Konsequenzen, die jeden Bürger der EU direkt treffen werden. Noch haben wir in Deutschland ein vergleichsweise mickrig ausgefallenes Klimadiktat – doch was die Bürokraten in Brüssel aushecken werden, kann man sich angesichts standardisierter Gurken und Bananen wohl auch nicht in kühnsten Träumen vorstellen.

Wissenschaftlicher Konsens ist Nonsens – das weiß jeder, der schon wissenschaftlich tätig war. Konsens war der Grund für zahlreiche Vordenker auf einem Scheiterhaufen zu landen, und von der johlenden Menge als brennender Ketzer gefeiert zu werden. Mit den Leugnern sind wir heute nicht mehr weit von diesem Szenario entfernt.

Zumindest für die Bundesregierung gilt (und deren intellektuelle Armut ist ja weithin bekannt), dass dieser angeblich wissenschaftliche Konsens zum Klimawandel zur Grundlage des Handelns erklärt wurde. Schon aus diesem Grund lohnt ein Blick auf die Studie eines gewissen James L Powell, welche unlängst einen Konsens von 99,4% zutage gefördert haben will, und welche auch von unserer Bundesregierung als Argumentationsgrundlage verwendet wird. Es ist schon großes Kino, dass unsere Kanzlerin eine promovierte Physikerin ist. Aber werfen wir einen Blick auf die mittlerweile öffentlich verfügbare Methodik, die dieser Studie zugrundeliegt:

  • es wurden 54.159 Studien untersucht, welche im Titel Begriffe wie “climate change, global warming und global climate change” enthielten
  • danach wurde untersucht, bei wievielen dieser Titel auch noch der Begriff “reject oder rejection” enthalten war

Das Ergbnis dieser Suche waren absolut überzeugende 99,4%, welche offensichtlich nicht gegen den vom Menschen verursachten Klimawandel argumentierten – ein Resultat, welches im Licht der kontroversen Diskussion jedem SED Parteitag zu waherer Ehre gereicht hätte.

Während die Texte selbst keines Blickes gewürdigt wurden, behauptete James Powell wenigstens alle Abstracts (Überschriften) höchstselbst gelesen zu haben – dies wären bei Schriftgröße 12 ungefähr 9.000 Seiten Abstracts gewesen, ein wirklich fleißiger Kerl, dieser James. Weit wichtiger ist jedoch, dass jeder im Thema stehende Wissenschaftler einen skeptischen Touch im Abstract tunlichst vermeidet, da ansonsten kaum mit einem Peer-Review und einer Veröffentlichung zu rechnen ist. Von in den letzten Jahren erschienen kritischen Studien hat es nach einer Stichprobe nicht eine einzige dieser Studien in die Grundmenge der Powell Untersuchung geschafft. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass hier nicht mehr und nicht weniger als das gewünschte vorhersehbare Ergebnis erzeugt wurde. Dies hat weder etwas mit Wissenschaft noch mit Konsens zu tun. Und das nutzt unsere Bundesregierung als Entscheidungsgrundlage!!!

Ich prüfe für meinen Teil intensiv, welche Optionen zum Wechsel der Staatsbürgerschaft bestehen.

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EIKE – Prinzipienfest gegen den Strom

Es ist eigentlich längst überfällig, auch in diesem Blog auf die wertvolle Arbeit des Europäischen Instituts für Klima und Energie – kurz EIKE – hinzuweisen, und auf deren Publikationen und Beiträge zu verweisen. Immer wieder werden hier in unermüdlicher Kleinarbeit Propaganda und Lügen aus Politik, Medien und selbst dem IPCC an den Pranger gestellt.

EIKE hat hierbei exakt das gleiche Problem, wie sehr viele andere Zeitgenossen, die den Klimathesen und dem Klimaschutz ebenfalls eher skeptisch gegenüberstehen. Wir haben Web-Sites wie diese, aber ansonsten keine ausreichende mediale Reichweite, welche für eine breite Aufklärung der Öffentlichkeit aber erforderlich wäre.

Wir werden von denjenigen Menschen gefunden und gelesen, die ohnehin schon an all der Hysterie zweifeln – was jedoch die Basis der Skeptiker kaum breiter werden lässt. Ich will es natürlich nicht bei Selbstmitleid belassen, und hier ein paar Links zu aus meiner Sicht besonders lesenswerten EIKE – Artikeln präsentieren:

Eike erreicht man direkt unter folgendem Link:

https://www.eike-klima-energie.eu

Interessante Beiträge wären zum Beispiel:

Ein herzliches und aufrichtiges DANKESCHÖN an das Europäische Institut für Klima und Energie.

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Der Lachgas-Ausstoß wächst enorm und fördert Erderwärmung

Ein ausgerechnet bei Heise erschienener Artikel thematisiert die Zunahme von Lachgas (N2O) in der Atmosphäre, welches als sogenanntes Treibhausgas 300mal wirksamer als CO2 sein soll.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Klimaschutz-Der-Lachgas-Ausstoss-waechst-enorm-und-foerdert-Erderwaermung-4591816.html

Eine interessante Aussage, zumal ja nicht klar ist, welche genaue Klimasensitivität dem CO2 zuzuschreiben ist. Aber – so viel ist klar – Lachgas ist 300 mal wirksamer und damit auch viel gefährlicher als unser bisheriger Klimakiller Nummer 1. Im weiteren Verlauf erläutert der Artikel, dass wir derzeit mit einer erhöhten Lachgaskonzentration von ungefähr 330 ppb zu kämpfen haben. Vermutlich wissen jedoch nur wenige Leser, worum es sich bei dieser Konzentrationsangabe genau handelt, welche als Parts per Billion zu lesen ist. Da dieses Maßeinheit aus dem englischen kommt, versteht man darunter aus unserer Sicht die Anzahl Teilchen, bezogen auf eine Milliarde Teilchen. Damit enthält also eine Milliarde Luftmoleküle zirka 330 Lachgasmoleküle.

Unser CO2 Konzentration ist mit 400 Parts per Million schon recht lächerlich niedrig, aber hier müssen wir uns klar machen, dass wir noch einmal über lediglich ein Tausendstel der CO2 Konzentration reden. Schon dieser Fakt legt nahe, dass beim Schreiben dieses Artikels die Lachgaskonzentration in den Redaktionsräumen von Heise um ein Vielfaches höher gelegen haben muss, zumal wir ja noch ein gutes Stück vom 1. April entfernt sind.

Doch schauen wir uns nun die weiteren Prozentangaben zum sogenannten Treibhauseffekt an, denn hier behaupten die Verfasser des Artikels, dass Lachgas zwischen 6 und 9 Prozent zum Treibhauseffekt beitragen würde. Wenn dem so wäre, dann müsste man vor dem Hintergrund der 300-fachen Wirksamkeit und dem Tausendstel der CO2 Konzentration zu dem Schluss kommen, dass CO2 einen zu diesen Prozentwerten 3,3-fachen Anteil am Treibhauseffekt haben müsste – also irgendetwas zwischen 20 und 30 Prozent (300 mal 3,3 ist 1000).

Aha, na das ist ja mal ein Paukenschlag. Nehmen wir Ozon, Methan, Lachgas und CO2 zusammen, kommen wir also auf knapp 50% des Treibhauseffekts, wobei nicht geklärt ist, welche Rolle nun der Wasserdampf in dieser Gleichung spielt. Wasserdampf ist erwiesenermaßen für 66 bis 85 Prozent des natürlichen Treibhauseffektes verantwortlich, wobei auch hier wieder nicht klar ist, welche Modelle und Methoden dies ergeben haben sollen. Hintergrund ist, dass sich die absorbierten langwelligen Frequenzbereiche der von der Erde ausgehenden Wärmestrahlung teilweise überlagern und somit in der Strahlungsbilanz keine Rolle spielen.

Abgesehen von diesem strahlungsbasierten Bild der Treibhauseffekte sind aufsteigenden warme feuchte Luft (Konvektion), Verdunstung und Wolkenbildung die wesentlichen thermodynamischen Prozesse, die der Atmosphäre Energie entziehen. Dieser wesentliche Punkt wird bei all den rein strahlungsbasierten Modellen komplett unter den Teppich gekehrt – ist aber ganz wesentlich für die Temperatur und die Bewertung des Klimas, welches nun mal auf Basis der Daten an der Erdoberfläche gemessen und bewertet wird.

Man kann hier schnell den Eindruck gewinnen, dass einfach nur die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird – und nichts ist in seiner lächerlichen Konzentration zu schade, um nicht doch für die nächste Schreckensmeldung herhalten zu können. Würde man die Lachgaskonzentration von 330 ppb ins Verhältnis zur gesamten Menschheit setzen, so wäre das eine 2.300-Seelen Gemeinde versus der 7 Mrd. Menschen auf unserem Erdball.

Beeindruckend, oder?

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Was sind die Grundlagen einer Religion?

Im Kontext der Thesen zum vom Menschen verursachten Klimawandel und der damit speziell in Deutschland einhergehenden öffentlichen Hysterie scheint es angebracht, einen Blick hinter psychologische Mechanismen zu werfen, die so schon seit Jahrtausenden funtionieren. Religion ist so alt wie menschliches Bewusstsein, dessen Entstehung weit mehr als 100.000 Jahre zurückliegen dürfte.

Während heute eine handvoll Weltreligionen das Geschehen prägt, gab es auch im Altertum Naturgottheiten, den Olymp, die ägyptischen Götter, römische Götter, chinesische oder auch südamerikanische Gottheiten, die von den Menschen verehrt und um Beistand ersucht wurden.

Ludwig Feuerbach erklärt den Ursprung jeglicher Religion wie folgt:

Die Behauptung, dass die Religion dem Menschen eingeboren, natürlich sei, ist falsch, wenn man der Religion überhaupt die Vorstellungen des Theismus, d. h. des eigentlichen Gottesglaubens unterschiebt, vollkommen wahr aber, wenn man unter Religion nichts weiter versteht, als das Abhängigkeitsgefühl – das Gefühl oder Bewusstsein des Menschen, dass er nicht ohne ein anderes, von ihm unterschiedenes Wesen existiert und existieren kann, dass er nicht sich selbst seine Existenz verdankt. Die Religion in diesem Sinne liegt dem Menschen so nahe wie das Licht dem Auge, die Luft der Lunge, die Speise dem Magen. Die Religion ist die Beherzigung und Bekennung dessen, was ich bin. Vor allem bin ich aber ein nicht ohne Licht, ohne Luft, ohne Wasser, ohne Erde, ohne Speise existierendes, ein von der Natur abhängiges Wesen.

Ludwig Feuerbach, Das Wesen der Religion

Wir Menschen suchen in der Religion Trost und einen Ausweg hinsichtlich nicht in unserer Macht stehender Entwicklungen oder auch Bedrohungen, denen wir uns ausgeliefert sehen. Viele Religionen arbeiteten daher mit beängstigenden Szenarien und dem Angebot, dies vermeiden zu können. In unserer christlichen Religion finden wir den Sündenfall, die Hölle und den Teufel – aber eben auch die Gebote Gottes, deren Einhaltung uns dereinst erlösen und vor der Hölle bewahren würde. Es kommt sogar noch besser, denn selbst der Tod scheint überwindbar und ein glücklicheres Leben im Jenseits wird nicht nur im Christentum versprochen. Auf der Basis dieser wenigen Leitgedanken haben sich Juden, Christen, Muslime und viele weitere gläubige Menschen zu gewaltigen Religionsgemeinschaften zusammengefunden, und stehen sich dabei mal mehr oder auch mal weniger tolerant gegenüber. Im Namen dieser Religionen wurde geliebt und gelacht, aber auch getötet und unterjocht. Nutznießer waren stets die Priester, deren Macht und Reichtum auf nicht nachprüfbaren Verheissungen beruhte und auch heute noch beruht.

Warum sehe ich nun einen Grund all dies hier zu erwähnen? Logisch, die Klimadebatte trägt exakt alle Wesenszüge einer Religion. Angeblich wissenschaftliche Thesen werden nicht bewiesen, mangels besseren Wissens muss man diesen Glauben schenken. Basierend auf dem Glauben werden Horrorszenarien entwickelt, denen man jedoch noch entkommen könne, wenn man jetzt handelt. Propheten werden etabliert und wer sich dem neuen Glauben nicht bedingungslos anschliessen will, der darf sein Leben abseits der Gesellschaft als Leugner fristen. Und das beste an dieser neuen Religion ist, dass sie so geschickt passt, dass eine Konfrontation mit den existierenden Religionen nicht erforderlich ist. All dies verfängt besonders bei jungen Menschen, denen der Verlust ihrer Zukunft vorhergesagt wird. Ein ausreichendes Wissen, um diese Aussage zu prüfen, steht den jungen Menschen kaum zur Verfügung, und schliesslich sind es ja die Wissenschaftler selbst, die sich hier an uns wenden.

Dass es beispielsweise in der Klimaforschung 95% der hier beschäftigten Wissenschaftler ohne die These des “Global Warming” gar nicht gäbe, wissen eben nur die Wenigsten.

Wir sollten das jedoch nicht überbewerten, denn so ist das Märchen vom wissenschaftlichen Konsens gleich viel imposanter und vor allem auch glaubhaft. Es ist schon verrückt, welche Parallelen sich im Bereich des Klimaschutzes zu etablierten Religionen ziehen lassen. Warten wir mal ab, bis die ersten Leugner zur Reinigung der Gesellschaft auf CO2-freien Scheiterhaufen landen.

Amen!

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Windkraftindustrie und Gewerkschaft schreiben Brandbrief an die Regierung

Folgender Artikel findet sich dazu heute im Spiegel:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/windkraft-industrie-und-gewerkschaft-schreiben-brandbrief-an-die-regierung-a-1296220.html

Im Kern geht es um eingeschränkte Geschäftsmöglichkeiten für die Windkraft in Deutschland auf Grund einer neuen Regelung des Mindestabstandes zu Siedlungsgebieten. Wer sich mit dem Thema befasst, findet schnell mehr zu den durch Infraschall verursachten Gesundheitsschäden an Mensch und Tier. So hat man sich nun zu einem noch immer spärlichen Mindestabstand von einem Kilometer von Siedlungsbereichen durchringen können.

In diesem Kontext droht der angeschlagene Anlagenbauer ENERCON mit einer Kombination aus folgenden Szenarien:

  • Wegfall tausender Arbeitsplätze
  • nicht Erreichen der Klimaziele für 2030

Bei genauer Betrachtung geht es jedoch um nichts anderes, als um das Geschäftsmodell von ENERCON, welchem durch die Änderungen der aktuellen Gesetzgebung weitere Wachstumschancen beschnitten werden. Während Enercon scheinheilig mit Klimazielen und Arbeitsplätzen droht, macht man sich da wenig Gedanken über die Gesundheit der Bürger, die Folgen für die genutzten Flächen und den Fakt, dass ein Großteil der Komponenten heutiger Windkraftanlagen nicht einmal recycelt werden kann. Hauptsache der Auftrag liegt vor und das Geld fließt. Für diese Ziele lassen sich selbst die Gewerkschaften vor den Karren spannen, denn auch deren Beiträge fallen nicht einfach so vom Himmel.

Alternativlos sei die Windenergie, so hört man. Wenn dem so ist – und ich befürchte das trifft zu, wenn wir bis 2050 ein CO2-neutrales Deutschland erreichen wollen – , dann müssen unsere Windparkbetreiber und deren Anlagenbauer nicht nur weitere 100.000 Windräder installieren, sondern auch Ersatz für mittlerweile in die Jahre gekommene Anlagen schaffen. Problem dabei ist jedoch, dass sich die eingesetzten Verbundwerkstoffe bis dato nicht recyclen lassen und auch die mehrere hundert Tonnen schweren Fundamente machen den Boden für eine landwirtschaftliche Nutzung weitgehend unbrauchbar. Aber über diese Faktenlage wird nicht gejammert – von wegen nachhaltig, ein Witz ist das.

Wohin man im Bereich der sogenannten erneuerbaren Energien auch schaut, findet man nichts als staatlich subventionierte Mogelpackungen, die weder uns Menschen noch dem Klima in irgendeiner Form von Vorteil sind – es sei denn, man schränkt den Kreis der möglichen Nutznießer auf jene Profiteure ein, die sich an dieser Nummer dumm und dämlich verdienen.

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Klimawandel – Bedrohung für den Frieden

So titelte heute die Berliner Morgenpost und führte weiter aus: Der Klimawandel hat heftige Folgen. Eine davon: der Anstieg des Meeresspiegels. Forscher sind überzeugt: Einige Städte verschwinden.

Ja – der Meerespiegel steigt, und seit Jahren mit nicht mehr als 3 mm pro Jahr. Hinsichtlich der überzeugten Forscher vermeidet man es tunlichst genauer zu werden und Attribute wie “einige” oder “mehrere” oder gar “alle” zu verwenden. So bleibt diese Aussage wahr, selbst wenn sie nur von zwei Forschern egal welcher Fachrichtung getroffen worden ist. Dem Laien entgeht dieses Detail und weithin wird man dies als nahezu alle Forscher interpretieren, denn wir Menschen sind ganz vernarrt in schöne Katastrophenmeldungen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel:

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article227519603/Klimawandel-wird-unsaegliches-menschliches-Leid-verursachen-Weltbank-warnt-vor-Folgen.html

Der Schenkelklopfer des Tages ist aber dieser Abschnitt:

Die schlechte Nachricht: Der Meeresanstieg lässt sich nicht aufhalten. Die gute Nachricht: Die Höhe des Anstiegs lässt sich noch beeinflussen, auch wenn es dafür einiger Bemühungen bedarf. Doch erreichen wir die in den Verträgen festgelegten Ziele überhaupt noch, wenn ein Land wie die USA aus dem Abkommen ausgestiegen ist? Selbst wenn wir die Ziele erreichen und den Anstieg auf nur 20 Zentimeter bis zum Jahr 2300 begrenzen können, wären verheerende Folgen die Ursache: Bei nur 10 Zentimetern wäre allein der Lebensraum von einer Million Menschen bedroht. Küsten könnten überflutet werden, ganze Küstenabstriche verschwinden.

Bei den Forschern geht man davon aus, dass bis zum Ende des Jahrhunderts die Erde um mindestens drei Grad wärmer geworden ist. Das sei doppelt so viel wie das, was als Bemessungsgrundlage für den Pariser Klimavertrag gilt. Die Botschaft an die Politik: Die im Pariser Klimaabkommen festgesetzten Maßnahmen reichen nicht mehr aus, um zu verhindern, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2300 um 20 Zentimeter ansteigen wird.

Wenn man also von einem durchschnittlichen Anstieg des Meeresspiegels von 3 mm ausgeht, dann käme ich in den hier betracheten 281 Jahren !!! auf satte 84 cm Anstieg des Meeresspiegels. Wie unsere Wissenschaftler diesen Wert auf weniger als ein Viertel – also nur 20 cm – einbremsen wollen, ist mir ein Rätsel. Bisherige Szenarien gingen von einem Anstieg der Meeresspiegel im Bereich mehrer Meter aus, und ginge es nach dem Spiegel von 1989, dann wären die Türme des Kölner Doms heute nur noch mit dem Boot erreichbar. Aber hier werden 20 cm in knapp 300 Jahren zur Katastrophe erklärt. Das ist als ob man sich über den Furz der Kuh Elsa erregen müsste, weil das Methan zu einer im Umkreis von einem Meter messbaren lokalen Temperaturerhöhung von 0,000005 Grad Celsius führt.

Bitte, gehts noch, liebes Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam?

Die deutschen Nordseeinseln werden dann schon sicher abgesoffen sein, der Grund ist jedoch hier die postglaziale Hebung Skandinaviens – und nicht 20 cm mehr Wasser.

Und was den Rest der ach so armen Menschheit betrifft, wer 281 Jahre Zeit zum Zuschauen hat und in einem 20 cm höheren Meeresspiegel absäuft, weil er sich nicht rechtzeitig nach Alternativen umgesehen hat, der wird aus gutem Grund Opfer dieser natürlichen Prozesse – man nannte das bisher biologische Auslese. So habe ich es jedenfalls noch in der Schule gelernt.

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Klagende Bio-Bauern

Drei Bauernfamilien und Greenpeace sind vorerst mit dem Versuch gescheitert, die Bundesregierung vor Gericht zu mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz zu zwingen.

Die Familien von der Nordsee-Insel Pellworm, aus dem Alten Land in Niedersachsen sowie aus der Lausitz in Brandenburg und Greenpeace hatten die Bundesregierung verklagt, weil Deutschland sein Klimaschutz-Ziel für 2020 verpasst und sie sich von den Folgen der Erderhitzung in ihrer Existenz bedroht sehen. Eigentlich sollten im kommenden Jahr die Treibhausgas-Emissionen 40 Prozent geringer sein als 1990, es werden aber nach der jüngsten Schätzung nur 33 Prozent.

Was auch hier wieder nicht in Betracht gezogen wurde ist, welcher tatsächlich messbare Schaden denn einer Bundesregierung überhaupt anzulasten wäre. Wie schon mehrfach auf diesem Block ausgeführt, beträgt Deutschlands Anteil an den vom Menschen auf dieser Welt verursachten CO2 Emissionen lediglich 2,5%. Die fraglichen 7% Differenz, welche als Grundlage der Klage betrachtet werden dürften, führen somit zu einer Differenz von absolut lächerlichen 0,175% CO2 – einem Anteil, dessen Effekt auf das Klima schlicht und ergreifend nicht messbar ist. Auch die gesamten 2,5% CO2-Anteil Deutschlands haben keinen messbaren Klimaeinfluss, selbst wenn man CO2 eine Klimasensitivität von 3° Celsius unterstellen würde, wäre dies nicht als absolute Änderung der globalen Durchschnittstemperatur messbar! Davon wollen unsere Gurus der Klimareligion natürlich nichts wissen, denn solcherlei Betrachtungen würden ja den volkswirtschaftlichen Schaden, der durch die Klimahysterie hierzulande angerichtet wird, komplett offen legen.

Greenpeace hat also wieder einmal ein paar Dumme gefunden, die sich mal wieder medienwirksam vor deren Karren spannen lassen, denn keiner unserer Landwirte wird auch nur annährend einen Plan vom Wärmeaustausch fluider Medien haben. Witzig ist an der ganzen Sache, dass CO2 erheblich zum Pflanzenwachstum beiträgt und damit bei einer wirklich sinnvollen Flächenbewirtschaftung sogar sehr von Vorteil ist.

Noch während meiner Schulzeit in der DDR habe ich mir ein paar Mark hinzuverdient, indem ich dort in der landwirtschaftlichen Flächenbewässerung ausgeholfen habe. Diese Infrastruktur verschwand nach der Wende – warum auch immer. Die Frage ist doch nicht, was die Bundesregierung hier beitragen muss, sondern wie sich ein Landwirt auf sich ändernde Rahmenbedingungen einstellen sollte. Vor dieser Herausforderung standen Bauern, so lange es Landwirtschaft auf dieser Welt gibt, und bis in unsere seltsame Zeit ist da noch keiner auf die verrückte Idee gekommen seine Regierung zu verklagen, weil die angeblich das Klima nicht ausreichend stabilisieren würde.

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Tagesschau.de : Wer wie viel CO2 ausstößt

In diesem neuen Beitrag wird aufgezeigt, mit welchen kommunikativen Methoden eine politische Botschaft im Sinne der aktuellen Klimahysterie transportiert und die tatsächliche Faktenlage verschleiert wird. Zu diesem Zweck werde ich den folgenden auf Tagesschau.de erschienen Artikel Stück für Stück betrachten und Analysieren.

Den Originalbeitrag findet man unter folgendem Link:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/co2-emissionen-103.html

Wirtschaftsweise empfehlen die Besteuerung von CO2 als “zentrales klimapolitisches Instrument”. Doch wie hoch sind die Emissionen des klimaschädlichen Gases eigentlich? Und woher kommen sie? Ein Überblick.

Von Konstantin Kumpfmüller, tagesschau.de

Warum ist CO2 so entscheidend?

Kohlendioxid (CO2) macht mit einem Anteil von etwa 0,04 Prozent nur einen sehr geringen Teil der Luft aus – und hat doch entscheidenden Einfluss auf das Klima.

So wird behauptet, bewiesen ist das ganz und gar nicht nicht. Der Weltklimarat musste seine Schätzung der Temperaturänderung bei einer Verdoppelung des CO2 in unserer Luft immer wieder nach unten korrigieren, von bis zu 9° Celsius Anfang der 90er Jahre auf derzeit gerade mal 1,2° Celsius, aus denen sich ernsthafte Klimafolgen nur noch über sogenannte Kippeffekte herbeimodellieren lassen. Diese Aussage ist also schlicht falsch.

Zwar gibt es weitere Gase, die sich auf das Klima auswirken – CO2 ist aber das wichtigste. 2017 betrug sein Anteil an den in Deutschland ausgestoßenen Treibhausgasen nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) 88 Prozent.

CO2 ist eben nicht das wichtigste sogenannte Treibhausgas, was den Autor dieser Zeilen schon als vollständig unwissend dastehen lässt, sondern Wasserdampf!

Weil der Ausstoß anderer Gase wie Methan und Distickstoffoxid stärker reduziert werden konnte, ist der CO2-Anteil seit 1990 sogar um vier Prozent gestiegen.

Irreführend, denn ein steigender Anteil bedeutet in diesem Kontext, dass die Emission von CO2 gleichgebliegen ist oder sogar abgenommen hat. Dieser Satz hat damit keinerlei relevante Aussage, aber suggeriert einen Anstieg auf der CO2-Seite.

Wie hoch sind Deutschlands Emissionen?

Seit 1990 geht der Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland zurück. Waren es 1990 noch 1251 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente, gibt das UBA 907 Millionen Tonnen für 2017 an. Für 2018 schätzt das UBA die Emissionen auf 866 Millionen Tonnen.

In diesem Absatz wird ganz typisch mit absoluten Zahlenwerten in Millionen Tonnen hantiert – das macht einfach mehr her, zumal dem Durchschnittsbürger ohnhin nicht klar ist, in welcher Relation er das sehen muß. Die weltweiten durch den Menschen verursachten CO2 Emissionen liegen bei ungefähr 35 Milliarden Tonnen. Setzt man den deutschen Anteil gegen diesen Wert, dann reden wir für Deutschland über 2,47% der weltweiten CO2 Emissionen – also so gut wie gar nichts. Allerdings fragt die Überschift hier wie hoch und nicht wie niedrig die deutschen Emissionen sind – merken sie was?

Auch die reinen CO2-Emissionen sind seit 1990 deutlich gesunken. Der Rückgang ist vor allem auf die Reduzierung von Braun- und Steinkohleverstromung zurückzuführen.

Das ist ja sehr schön, denn eben hieß es noch, der CO2 Anteil wäre seit 1990 sogar gestiegen. Ich bin verwirrt.

Wer stößt am meisten CO2 aus?

Die meisten CO2-Emissionen kommen nach wie vor aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Zu kleineren Teilen sind auch Industrieprozesse, wie die Herstellung von Zement und anderer Baustoffe, dafür verantwortlich. Auch die Landwirtschaft hat großen Anteil an der Freisetzung klimaschädlicher Gase. Dabei geht es aber weniger um CO2 als um Methan und Lachgas.

Stimmt nur, wenn man sich auf die vom Menschen verursachten CO2 Emissionen bezieht. Richtig ist jedoch, die machen nur bis zu 3% der globalen CO2 Bilanz aus, die restlichen 97% kommen direkt von Mutter Natur.

Eingeteilt in Wirtschaftsbereiche hat dementsprechend die Energiewirtschaft den mit Abstand größten Anteil an C02-Emissionen. 2017 lag er bei 38,6 Prozent, was einer Menge von 308 Millionen Tonnen Kohlendioxid entspricht. Dahinter liegen mit 22,7 Prozent der Bereich Verarbeitendes Gewerbe/Industrie, Straßenverkehr/übriger Verkehr (20,8 Prozent) und Haushalte/Kleinverbraucher mit 17,1 Prozent. In beinahe allen diesen Bereichen konnte der Ausstoß von CO2 seit 1990 reduziert werden – außer im Verkehr. Zuletzt lag er dort sogar leicht über dem Wert von 1990.

Selbst in diesem Absatz konnte man sich nicht zu einer schlüssigen Darstellung durchringen, was mit der Vermischung unterschiedlicher Bezugsgrößen (Absolutwerte und Prozentangaben) auch bestens gelungen ist.

Wieviel CO2-Ausstoß kommt von jedem Einzelnen?

Nach Angaben des Statistischen Amts der EU verursachte im Jahr 2017 jeder Deutsche im Schnitt 11,3 Tonnen CO2-Äquivalente. Das liegt über dem EU-Durchschnitt von 8,8. Zum Vergleich: In Frankreich lagen die pro-Kopf-Emissionen bei 7,2, in Großbritannien bei 7,7 Tonnen. Weltweit sind seit den 1960er-Jahren die pro-Kopf-Emissionen angestiegen. Dem Rückgang in der EU stehen ein konstant hohes Niveau in den USA und ein starker Anstieg in China gegenüber.

Die in diesem Absatz getroffene Feststellung blendet aus, dass unser pro Kopf-Energiebdarf durch Wirtschaft und Wissenschaft getrieben ist – falls wir also ein Agrarland wie Griechenland werden möchten, dann können wir das gern ignorieren. Die Überleitung zum Pivatverbrauch ist hier also irreführend.

Der CO2-Ausstoß privater Haushalte ist zu einem guten Teil auf das Wohnen zurückzuführen, was vor allem durch das Heizen mit Brennstoffen wie Heizöl und Erdgas bedingt ist. Großen Anteil hat auch der Kraftstoffverbrauch privater Fahrzeuge. Unterschiede gibt es dabei je nach Einkommen. Je höher das Einkommen, desto höher sind laut UBA auch die Umweltbelastungen, beispielsweise durch häufigere Flugreisen und hohe Fahrleistungen mit eigenem Pkw.

Was Heizungen betrifft, gibt es keine sinnvollen Alternativen zu Öl und Gas – wobei eine Umstellung auf Gas hinsichtlich der chemischen Reaktionen tatsächlich eine geringere CO2 Emission mit sich brächte. Wer sich dafür interessiert, die chemische Gleichung zur Verbrennung von Methan versteht eigentlich auch ein Regelschüler.

Wie stark müssen die Emissionen sinken?

Das Klimaschutzziel der Bundesregierung bis 2020, das aktuellen Schätzungen zufolge nicht erreicht wird, sieht eine Beschränkung der Emissionen auf 751 Mio. Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente vor. 2030 soll der Ausstoß bei nur noch bei 563 Millionen Tonnen liegen. Eine weitgehende Treibhausgas-Neutralität strebt Deutschlands bis zum Jahr 2050 an.

Um die 2030-Ziele zu erreichen, müsste laut UBA die jährliche Minderung mehr als verdreifacht werden, für die 2050-Ziele sogar versiebenfacht.

Genau so ist es! Die Umsetzung dieser Ziele ist eigentlich nur erreichbar, indem Deutschland – wie bereits im Vergleich der pro-Kopf Werte – zu einem Agrarland wird, das seine Energie-Grundlast bei seinen Nachbarn bezieht. Gemessen am globalen CO2 – Anteil von nur 2,74% kann so bei der aktuell unterstellten Klimasensitivität von 1,2° Celsius oder Kelvin bei einer Verdoppelung der CO2 Konzentration eine globale Temperaturabsenkung von 0,00007° Celsius erreicht werden. Ein Wert, der rein theoretisch und überdies praktisch nicht einmal messbar ist. Dafür ruinieren wir unsere Energieinfrastruktur, unsere Wirtschaft und unsere Brieftaschen, um letztlich mit hunderten Milliarden Euro einem Hauch von Nichts hinterherzujagen.

Ich kenne Menschen in aller Welt, und was soll ich sagen – dort lacht man über uns, das Volk, dem es so gut ging, dass es beschloss sich selbst zu ruinieren.

Dieser tagesschau.de – Artikel ist einfach nur dämlich, infantil und eine pure Zumutung für Menschen, die diesen Mist auch noch mit Rundfunkgebühren zwangsbezahlen dürfen.

Und danke, liebe Bundesregierung, für diese so volksnahe Vertretung meiner Interessen. Es gibt für diese Art des Umgangs mit übertragener Verantwortung auch eine treffende Bezeichnung …

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Klimawandel – Was macht Holland?

Unter diesem Titel findet man in der ARD Mediathek einen Beitrag vom 25. September 2019, in welchem klargestellt wird, dass kein anderes Land in Europa so stark vom Klimawandel betroffen sei, wie Holland. Dann werden in epischer Breite die Folgen des Anstiegs des Meeresspiegels dargelegt, und mit welch wissenschaftlich-technischem Aufwand sich das kleine Holland gegen das Risiko der Überflutung wappnet. In speziellen Laboren werden Wellenbewegung und deren Einfluss auf das existierende Deichsystem simuliert. Darüber hinaus werden neue höhere Deichanlagen konzipiert und natürlich spielt auch die Frage der immensen Kosten für diese Maßnahmen eine große Rolle. Kombiniert wird all dies natürlich mit dem stets mahnenden Hinweis auf den Klimaschutz, welcher offensichtlich helfen soll, die drohende Katastrophe und deren Kosten zu begrenzen.

So weit so gut, wenn es denn tatsächlich der Klimawandel wäre, der hier zu einer ernsthaften Bedrohungssituation führt.

Was in dieser Dokumentation nämlich nicht gesagt wird ist, dass der Anstieg der Meeresspiegel nur 2,5 bis 3 mm pro Jahr beträgt, wobei abschmelzendes Eis nicht der einzige Einflussfaktor ist. Hinzu kommen temperaturbedingte Volumenänderungen des Wassers, Unterschiede durch je nach Breitengrad abweichende Fliehkräfte und letztlich auch tektonische Einflüsse.

Fakt ist, die Küstenlinien an unseren Ostseestränden haben sich in den letzten 30 Jahren so gut wie gar nicht verändert, obwohl die Überflutung des Kölner Doms schon ende der 80er Jahre für ein Titelbild des ehemaligen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ herhalten musste.

Was die Situation in Holland betrifft, ist die Plattentektonik von entscheidender Bedeutung, was jedoch in den Medien nie erwähnt wird. Hier ist stets der Klimawandel die zentrale Bedrohung. Doch wie sollen die Pegel um mehrere Meter ansteigen, wenn der Meeresspiegel in 100 Jahren um nur 30 cm zunimmt?

Der Grund hierfür liegt in der letzten Eiszeit und dem Abschmelzen des Billionen Tonnen schweren Eispanzers über Skandinavien vor ungefähr 10.000 Jahren. Wegen dieser nicht mehr vorhandenen Gewichtskraft hebt sich Skandinavien seither Meter um Meter, was vor über zweihundert Jahren erstmals durch einen schwedischen Baumeister nachgewiesen wurde, welcher den Rückgang der lokalen Küstenlinien während der Bebauung Stockholms untersuchte. Seine daraufhin in den Granit gemeißelten Messmarkierungen existieren noch heute, und liegen zum Teil bereits 5 bis 7 Meter über dem damaligen Küstenniveau. Nun stellt sich die Frage, was das mit Holland zu tun haben könnte. Auch das ist einfacher zu beantworten, als man annehmen würde. Holland und Skandinavien liegen auf der gleichen tektonischen Erdplatte. Diese liegt auf einem Kipp-punkt, der in etwa auf der Höhe Dänemarks in West-Ost-Richtung verläuft. Zum Vergleich könnte man auch einen Teller auf einen Besenstiel legen – wenn man die eine Seite des Tellers hebt, senkt er sich natürlich auf der anderen Seite, und genau das passiert hier auch mit Holland infolge der postglazialen Hebung Skandinaviens.

Ähnliche tektonische Effekte treffen übrigens auch auf andere Inselgruppen zu, welche gern als erste Opfer des Klimawandels durch Medien und Politik instrumentalisiert werden. Wo soll die Katastrophe denn bei 3mm pro Jahr auch herkommen?

Dass ich von unseren Qualitätsmedien für solchen Unfug auch noch zur Kasse gebeten werde, empfinde ich als Verhöhnung.

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