Der panische Professor im Spiegel

Herr Professor Christian Stöcker hat sich mal wieder im Spiegel produziert, nicht zum ersten Mal zum Thema Klima. Dabei ist der Mann vermutlich ähnlich unwissend wie unsere eifrige Greta. Als Kognitionspsychologe und Inhaber eines Lehrstuhls für „Digitale Kommunikation“ ist er natürlich aus Sicht unserer Spiegel-Redaktion einer der ultimativen Experten zum Thema Klimawandel. Schließlich war ja auch John Cook et al, einer der bekannteren Schöpfer von Studien zum wissenschaftlichen Konsens zum menschgemachten Klimawandel, nichts weiter, als eben ein Kognitionspsychologe.

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Klimapaket spart nicht genug CO2 ein

So titelte am 5. März 2020 Tagesschau.de, und verweist dabei auf die Berechnungen von Experten. Dem müssen wir wohl Glauben schenken und statt der versprochenen 55 % Reduktion werden wir wohl bis 2030 nur 51,5 % schaffen. Diese Prozentwerte beziehen sich übrigens auf den CO2 Ausstoß von 1990.

Nun bewegt uns natürlich allesamt die Frage – müssen wir nun früher sterben?

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Greta Thunberg vor der EU Kommission

Ursula von der Leyen ist aus ihrer jüngsten politischen Vergangenheit nicht für eine alles überstrahlende Sachkompetenz bekannt, und so suchte sie sich auch in ihrer neuen Rolle als EU – Kommissionpräsidentin prominente Schützenhilfe für ihren „Green Deal“.

Greta Thunberg nahm nun auf Einladung der Kommissionspräsidentin an der Sitzung des Kollegiums der Kommissare in Brüssel teil und durfte dort ihre Sicht der Dinge vertreten. In der Zeitschift „Welt“ finden wir hierzu folgende von Thunberg getroffene Aussagen:

„Wenn dein Haus brennt, wartest du nicht noch ein paar Jahre, bevor du es löschst“, sagte Thunberg dazu. Doch genau das tue die EU-Kommission. „Das macht überhaupt keinen Sinn.“ In Brüssel werde offensichtlich nicht darauf gehört, was die Wissenschaft sage.

Die geplante Festlegung auf ein „klimaneutrales“ Europa bis 2050 sei eine Scheinlösung, schrieb Thunberg zuvor in einem offenen Brief an die EU-Kommission, den sie gemeinsam mit anderen Aktivisten verfasst hat. Das Gesetz sei eine „Kapitulation“ vor der Herausforderung der globalen Erwärmung. Tatsächlich nötig sei sofortiges Handeln.

https://www.welt.de/politik/ausland/article206312307/Greta-Thunbergs-Auftritt-vor-der-EU-Kommission-sorgt-fuer-Kontroverse.html

Anmerkung: derartige Neuigkeiten sind in unseren teils kostenpflichtigen Online-Medien stets im freien Bereich vollständig zu lesen.

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Gegenstrahlung – Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage

Auch wenn dieses Wortspiel aus der Feder eines berühmteren Dichters stammt, als ich es bin, halte ich es doch für recht treffend, denn die so bezeichnete Gegenstrahlung ist eines der Kernargumente der gut bezahlten Klimaforschung, welches dafürspräche, dass wir demnächst gegart werden würden.

Bei so vielen Konjunktiven bleibt mir gar nichts anderes übrig, als mich dem Thema nochmals zu stellen, denn bereits in meinem Buch hatte ich diese Möglichkeit der Energieübertragung auf Grund meines Verständnisses zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik rundweg abgelehnt. Ja, ich bekenne diesen Akt der Leugnung, dessen Grundlagen bei Zeitgenossen wie Tscheuschner, Gerlich und Kierstein zu finden sind.

Zweifel nagten lange an mir, zumal das Gesetz von Stefan und Boltzmann nur eine direkte Abhängigkeit zur absoluten Temperatur in Kelvin zeigt. Auf der anderen Seite schien mir der Zusammenhang zwischen Absorber-Fläche und den Wellenlängen auch nicht zu passen. Bei näherer Betrachtung ergaben sich hier also zahlreiche Wiedersprüche für und auch gegen die Existenz der so genannten infraroten Gegenstrahlung.

Etwas später habe ich mich hier im Blog auch zu Konvektion geäußert, welche als zentraler Mechanismus des Energieaustauschs in der unteren Atmosphäre betrachtet werden muss. Allerdings hat meine diesbezügliche Schlussfolgerung, dass die Abstrahlung von Energie aus der Atmosphäre heraus mit zunehmender Höhe an Bedeutung gewinnt einen Haken, denn so ein Molekül strahlt nicht einfach nur nach Oben, weil ich glaube, dass es der zweite Hauptsatz der Thermodynamik so möchte. Es strahlt gleichförmig in alle Richtungen – so ist es nun mal mit natürlich entstehenden elektromagnetischen Wellen.

Dem kann ich mich nicht entziehen, und die Thermodynamik scheint dies auch zu erlauben, soweit der Netto-Wärmestrom eine absolute Übertragung von Energie nur von Warm in Richtung Kalt beschreibt.

Es bleibt jedoch aus meiner Sicht weiterhin der Fakt, dass Konvektion der zentrale Kühlkreislauf unserer unteren Atmosphäre ist, woraus sich nun folgende angepasste Darstellung ergibt:

Wie im Bild zu erkennen, wird damit energiereiche warme und feuchte Luft in Höhen um 10.000 Meter transportiert, wo bereits ein intensiver Energieaustausch mit dem Kosmos stattfindet. Der Grund für diesen mit der Höhe immer intensiveren Austausch ist die mit der Höhe abnehmende Dichte und Feuchte des Luftgemischs, wodurch emittierte Strahlung immer seltener mit Wasserdampf oder CO2 interagiert und direkt in den Kosmos gelangt. 70 Prozent aller Luftmoleküle befinden sich bereits unterhalb von 10.000 Metern, wodurch die Rolle der IR-aktiven Gase bereits erheblich abnimmt:

Die in dieser Höhe entstehende Gegenstrahlung wird bereits wieder von den darunterliegenden Luftschichten absorbiert und erneut emittiert. In Höhen oberhalb von 20.000 Metern finden sich nur noch 10% der atmosphärischen Materie. Wenn man sich den Vorgang aus Strahlung, Gegenstrahlung und Strahlungsabsorbition anhand eines Bildes vorstellen möchte, so könnte folgende Darstellung bei der Erklärung dieser Vorgänge hilfreich sein, wobei die Brownsche Teilchenbewegung und auch der viel wichtigere Wasserdampf hier vernachlässigt wird:

Wie wir sehen, haben wir in Bodennähe eine intensive Interaktion aus absorbierter Strahlung, Gegenstrahlung und auch bereits absorbierter Gegenstrahlung. Die direkte Abstrahlung ist in Bodennähe verhältnismäßig gering, und nimmt erst mit der Höhe und abnehmenden Dichte zu. Wie schon gesagt und hier im Bild nicht zu finden, nimmt mit der Höhe auch der Einfluss von Wasserdampf rasant ab. Hingegen bleibt die CO2 Konzentration auch in der oberen Atmospäre nahezu konstant – doch die Dichte des Luftgemischs nimmt dramatisch ab.

Natürlich lässt sich diese Darstellung 1:1 auf das Gas Wasserdampf übertragen, wobei dessen Konzentration jedoch auch mit der Höhe abnimmt, da es schlicht und ergreifend zu Wasser kondensiert – wir sehen dies als Wolken. Welche Rolle Wolken in diesem Konzert spielen, ist noch weitgehend unklar, wobei ich vermuten würde, dass die Brechungsgesetze aus der Optik eine Rolle spielen und und somit ein Teil der auftreffenden infraroten Strahlung durch Totalreflextion unmittelbar zurückgespiegelt wird.

Bis zu diesem heutigen Zeitpunkt scheint mir dies das schlüssigste Gesamtbild zu sein, welches auf Grund des konvektiven Energietransports in der unteren Atmosphäre kaum mehr Anhaltspunkte für einen sogenannten Treibhauseffekt liefert. Man könnte gar schlussfolgern, dass mehr CO2 in der Atmosphäre auch eine verbesserte Abstrahlung in Richtung Weltall ermöglicht, denn dieser Vorgang stützt sich ja ganz maßgeblich auf die Existenz unserer IR-aktiven Gase in der Atmosphäre.

Unterm Strich finde ich also keine griffige Argumentation, weshalb Gegenstrahlung zu einer gallopierenden Klimakatastrophe führen soll.

Gegenstrahlung ist real !

Hinsichtlich des Energieaustauschs mit dem Kosmos kann es keinen Zweifel daran geben, dass elektromagnetische Strahlung hier der einzig wirksame Mechanismus ist, da  für Wärmeleitung und Konvektion Materie erforderlich ist.

Entsprechend meiner bisherigen Überlegungen war ich ja bereits zum Schluss gekommen, dass eben auch die Atmosphäre selbst Strahlung emittiert und auf dieser Basis ein wesentlicher Teil des Energieaustauschs in der oberen Atmosphäre stattfindet. Wenn ich diese Sicht vertrete, muss ich auch den Fakt der Gegenstrahlung akzeptieren – einfach weil sich Strahlung gleichförmig in alle Richtungen ausbreitet. Basierend auf dieser Schlussfolgerung ist festzustellen, dass beispielsweise ein CO2 Molekül knapp 50% seiner Strahlung auch wieder in Richtung Erde abgibt, wobei diese Strahlung erneut von CO2 Molekülen absorbiert und emittiert wird. Dies ist also ein ständig in der Atmosphäre ablaufender Prozess, wobei mit zunehmender Höhe auf Grund der abnehmenden Dichte immer weniger dieser Interaktionen stattfinden und damit Strahlung immer direkter in Richtung Kosmos abgegeben wird.

Wesentliche Voraussetzung für diesen Prozess ist jedoch, dass die vom wärmeren Körper ausgehende Nettostrahlung stets höher als die Gegenstrahlung sein muss, um den Bedingungen des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik zu genügen.

Was bedeutet dies nun mit Blick auf die im Buch CO2-Faktencheck zum Klimawandel ausgeführte Argumentation?

Die im Buch erläuterte komplette Ablehnung der Gegenstrahlung würde bedeuten den Strahlungsaustausch zwischen Atmosphäre und Kosmos in Frage zu stellen, was natürlich Unsinn ist. In dieser Frage muss ich mich also korrigieren und Gegenstrahlung als wirksamen Mechanismus akzeptieren. In diesem Punkt habe ich die Unterlagen von Teuschner/Gerlich sowie den 2. Hauptsatz der Thermodynamik nicht hinreichend hinterfragt – Asche auf mein Haupt!

Allerdings bleibt die in Summe vorhandene energetische Wirkung weiterhin gleich, da der Gegenstrahlungsanteil einfach nur von der Brownschen Teilchenbewegung abzuziehen ist, welcher ich im Buch die einzige Relevanz für den Energieaustausch zugeschrieben hatte.

Es bleibt jedoch beim Fakt, dass in der unteren Atmosphäre Konvektion (also Luftzirkulation) der entscheidende Prozess für den Energieaustausch mit der oberen Atmosphäre ist. Entsprechend ergibt sich das folgende korrigierte Schaubild:

Kanzler Habeck – ein immer realeres Szenario

Die Bürgerschaftswahlen in Hamburg verdienen einfach eine Nachlese, denn die Grünen konnten hier beinahe 25% erreichen und legten um 12 Prozent zu. Lassen sie uns also der Frage nachgehen, wie ein solches Ergebnis eigentlich entsteht.

Folgende aktuelle Ereignisse dürften einen direkten Einfluss auf die Wahl gehabt haben:

  • die Fridays for Future Demo mit Greta Thunberg und den 60.000 Anhängern, welche laut unserer Medien mobilisiert werden konnten
  • die tragischen Ereignisse in Hanau, verübt von einem mutmasslichen Täter, der es dann auch noch für angebracht hielt, sich und seine Mutter zu töten, welche in den Medien als von der AfD verschuldet instrumentalisiert wurden

Darüber hinaus ist das trotz 7 % Verlusten noch immer respektable Abschneiden der SPD ein unvergleichliches Wunder, zumal die SPD jegliches Profil links von der CDU vollständig verloren hat. Es ist mir ein Rätsel, wer diese Partei noch wählt und vor dem Hintergrund der Ereignisse in Thüringen hat auch die CDU deutlich gemacht, dass Ergebnisse demokratischer Prozesse getrost zu ignorieren sind, soweit diese Ergebnisse nicht der Erwartung einer darüber befindenden Machtelite entsprechen.

Dieses Vorgehen und die in der großen Koalition von CDU und SPD vorgenommenen katastrophalen Weichenstellungen werden sicher dazu führen, dass diese beiden Parteien jegliche Wählersympatien nur noch bei den Rentnern finden werden, die mit der Zukunft unserer Jugend erkauft wurden und noch immer glauben, was Staatsmedien Tag ein Tag aus an Propaganda von sich geben.

Will man also in dieser kommenden Situation noch eine sogenannte demokratische Partei mit seiner Stimme unterstützen, so bleiben eigentlich nur noch unsere Grünen, denn auch die FDP hat sich ja bereits vor Jahren als reine Königsmacherpartei aus dem Rennen geschossen. AfD und Linke gehören ja zu den nicht als demokratisch einzuordneten Rändern unseres politischen Spektrums.

Wer sich also schon einmal über unserer mittelfristige Zukunft Gedanken machen möchte, dem Empfehle ich dringend das Buch “Kommt die Klimadiktatur?”

Eine politische Instrumentalisierung der Fridays for Future Bewegung ist nun definitiv nicht mehr von der Hand zu weisen und die augenscheinlich perfide und gänzlich zufällige Kombination der Ereignisse zeigt Wirkung: AfD beinahe raus und Grüne rein – eine aus meiner parteilosen Sicht für die von diesem Land übrig gebliebene Substanz fatale Entwicklung.

Zehntausende folgen Greta in Hamburg

So titelte heute n-tv anlässlich einer Kundgebung zu den Bürgerschaftswahlen in Hamburg:

https://www.n-tv.de/politik/Zehntausende-folgen-Greta-in-Hamburg-article21593778.html

Vermutlich ist es dem aufmerksamen Leser auch schon aufgefallen: Immer wenn politische Entscheidungen anstehen, wird unsere Klima-Greta aus dem Hut gezaubert und sorgt für mediale Aufmerksamkeit, wie es vor 1.000 Jahren keine Giraffe in der Kaiserpfalz hätte schaffen können. Denken wir einfach zurück, Europawahlen, Klimagipfel in Madrid, Uno Auftritt, deutsche Beschlüsse zur CO2 Bepreisung und nun die Bürgerschaftswahl in Hamburg.

Ich mache eine Wette, dass die liebe Greta nach den Wahlen wieder in der Versenkung verschwindet, so wie der Karnickel aus dem Hut des Zauberers. So war es zumindest bisher.

Es ist mir dabei nicht klar, ob dem Kind klar ist, dass es hier vor einen politischen Karren gespannt und instrumentalisiert wird, um die für die in Deutschland gewünschten Wahlergebnisse zu sorgen. Dieses mehrfach niedergestreckte und geplünderte Land hatte es doch tatsächlich wieder zu einigem Wohlstand gebracht und sich erneut zu einer wirtschaftlichen Bedrohung für die Mächtigen dieser Welt entwickelt, die nun mal nicht in Deutschland sitzen.

Doch zum Glück finden sich immer wieder Mittel und Wege dieser Nation Knüppel zwischen die Beine zu werfen, und aktuell hat man gar dessen Regierung überzeugen können, dass es doch einen Sinn ergäbe, sich für einen Hauch von Nichts zu ruinieren – denn um mehr geht es bei dem Hype um CO2 nicht. Schauen sie sich um in der Welt und sie werden feststellen, dass es nirgendwo sonst eine vergleichbare Klimaschutzverrücktheit gibt. Jedenfalls gehen die Gelbwesten in Frankreich nicht wegen des Klimaschutzes auf die Straße, der Herrn Macron wohl sehr am Herzen liegt. Unlängst warf der gute Mann die Frage auf, ob Deutschland etwa keine Ideen mehr liefern könne – selbst scheint er wohl keine zu haben.

Dass es vor diesem Hintergrund gelingt 60.000 Mitläufer auf die Straße zu bekommen, muss als an Genialität kaum zu übertreffender Coup bezeichnet werden, zumal vermutlich 99,9% dieser Leute keinen Plan von Physik haben – zumindest wären sie sonst nicht auf der Straße gewesen. Noch interessanter ist, dass sich diese Leute für ihren Glauben (mehr ist es ja nicht) auch noch das Fell über die Ohren ziehen lassen und einen noch schwunghafteren Ablasshandel zugunsten der Klimaforscher und Klimaindustrie fordern. Unsere bildungsferne Politikerkaste nimmt solcherlei Angebote freilich bereitwillig an, zumal über die letzten Jahre einige Kostenblöcke entstanden sind, die 2010 noch kein Mensch auf der Rechnung hatte. Wie recht Tilo Sarazin doch mit seiner Aussage “Deutschland schafft sich ab” gehabt hat.

Unsere deutsche Klimaprotagonistin Luisa Neubauer salbaderte in euphorischer Stimmung von Hamburg als neuer Klimahauptstadt Deutschlands.

Liebe Greta, ich hoffe für Dich, dass Du nie aus Deinem Traum erwachen mögest.

Hier zählt jede Stimme – Bitte Teilen!!!

Die Initiative Klimafragen.org hat einen Fragenkatalog entwickelt, welcher unseren Politikern im Bundestag vorgelegt werden wird. Neben den Fragen selbst kann jeder wahlberechtigte Bürger diese Initiative durch seine Unterschrift unterstützen, wodurch letztlich auch eine demokratische Legitimation und politisches Gewicht erreicht wird.

Daher meine Bitte:

  • Unterzeichnet den Fragenkatalog, was denkbar einfach ist
  • Teilt diesen Aufruf in den sozialen Netzwerken

Vielen Dank.

mehr als 700 Experten gegen Klimanotstand

Die Anzahl der Unterzeichner der Europäischen Klima-Deklaration ist auf über 700 Wissenschaftler und Fachleute angestiegen.

Facebook übt offene Zensur: “Correctiv”, das sich selbst als “Recherchezentrum” bezeichnet und u. a. mittelbar von Soros finanziert wird, veröffentlichte einen “Faktencheck” der Deklaration mit der Bewertung “teilweise falsch”. Facebook arbeitet mit solchen Organisationen zusammen und unterbindet bei solchen Bewertungen die Weiterverbreitung von Hinweisen auf diese Nachricht und „informiert“ seine Nutzer über die angebliche Unseriosität des jeweiligen Mediums. Das ist eine offene politische Zensur und eine Verletzung des im Artikel 5 des Grundgesetzes garantierten  Grundrechtes auf Freiheit der Meinungsäusserung und Wissenschaft!

Wie Correctiv und Facebook gemeinsam Fake-News produzieren. Fritz Vahrenholt, Tichys Einblick, 15. Oktober 2019

Professor Rahmstorf entzaubert

Unter uns Skeptikern geniesst Herr Professor Rahmstorf sicherlich eine besondere Aufmerksamkeit, denn er war von 2004 bis 2013 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und gehört laut WEB-Site des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auch heute wieder zu diesem Gremium der Einflüsterer unserer Politiker-Kaste.

http://www.pik-potsdam.de/%7Estefan/

Im Spiegel wurde nun ein Crashkurs in Strahlungsbilanz und Treibhausgas-Heizung aus der Feder unseres Herrn Professor Rahmstorf veröffentlicht, welcher unseren Bürgern das Thema sinnvoll vermitteln und erklären soll. Den Orginalbeitrag findet man unter folgendem Link:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-woher-die-gewaltige-energie-der-erderhitzung-stammt-a-692ebf01-faf1-4ffe-828a-16493d24715b

In diesem Beitrag werde ich den Artikel Absatz für Absatz kommentieren, so dass der geduldige Leser zumindest eine zweite Meinung geboten bekommt.


Woher die gewaltige Energie des Klimawandels stammt

In jedem Liter eingeatmeter Luft stecken 3.432.000.000.000.000.000 CO2-Moleküle fossiler Brennstoffe. Gesundheitsschädlich ist das zwar nicht – aber man muss es wissen, um den Klimawandel zu verstehen.

Es handelt sich hier um die psychologisch gezielte Verwendung einer möglichst großen Zahl, ohne deren Herkunft und Bezug zu klären. Grundlage ist die Avogadro-Konstante, welche die Anzahl an Teilchen für 1 Mol eines idealen Gases mit 6,01E23 definiert, wobei dieses 1 Mol Gas unter Normalbedingungen ein Volumen von 22,4 l besitzt. All dies ändert jedoch nichts an dem Fakt, dass CO2 ein Spurengas mit nur 0,04% oder ca. 400 PPM Konzentration ist. Schon der erste Satz ist damit ein völlig unnötigerTaschenspielertrick.

Für mich legt dieser Versuch ein bekanntes Problem der Wissenschaft offen. Nie war die Verbreitung (oberflächlicher) Informationen größer als heute. Und dass mehr Menschen als früher über grundlegende naturwissenschaftliche Fakten unterrichtet sind, ist ein Segen. Doch die Zahl derjenigen, die um die tieferen Ursachen planetarer Gesetzmäßigkeiten wissen, scheint im privaten Umfeld nicht gestiegen zu sein. Beim Thema Klimawandel ist es nicht anders.

Es ist ein Problem unserer Lehrpläne, welche hinsichtlich Thermodynamik und Strömungsmechanik auch im Abitur nicht in ausreichender Tiefe auf diese Zusammenhänge eingehen. Nur ein entsprechendes Studium bietet Zugang zu diesen fachlichen Zusammenhängen. Aus diesem Grunde ist es auch so einfach, den Leuten in diesem Bereich jeden Humbug unterzujubeln.

Bei Zusammenkünften von Freunden, wie in unserem kleinen Experiment angelegt, wird das weniger zum Problem als im Internet. Denn genau an diesem Punkt setzen die Boten des Zweifels an. Wenn Sie auf Klimaleugner-Seiten wie der von EIKE schauen, werden Sie zahlreiche Quellenangaben, wissenschaftliche Sprache und “Belege” finden, die Sie von der Abwesenheit der Klimakrise zu überzeugen versuchen. Dabei trotzdem den Durchblick zu behalten, fällt vielen gar nicht so leicht, selbst wenn sie sich mit ihrem Wissen über den Klimawandel eigentlich sicher fühlen.

Und es wird auch nicht einfacher, wenn mit manipulierten Studien ein wissenschaftlicher Konsens belegt wird. Schon der Begriff Klimaleugner zeigt die Unsachlichkeit und den emotionalen Frust in der Sache.

Damit etwas wärmer wird, muss man Energie zuführen. Das sagt das Gesetz von der Energieerhaltung, auch bekannt als der erste Hauptsatz der Thermodynamik. Er gilt für den Kochtopf auf dem Herd genauso wie für das Erdsystem.

Im Kochtopf dominieren Wärmeleitung und Konvektion den Prozess, nicht Strahlung, weshalb das gewählte Beispiel genauso wenig taugt, wie ein Treibhaus.

Für die Erde kann diese Energie nur aus der sogenannten Strahlungsbilanz kommen, also dem Austausch von Strahlung mit dem uns umgebenden All. Von der Sonne empfangen wir kurzwellige Strahlung und zwar 342 Watt pro Quadratmeter Erdoberfläche. Davon werden 107 Watt zurückgespiegelt – vor allem durch helle Flächen wie Wolken, Schnee und Eis. Die restlichen 235 Watt werden im Gleichgewicht (also bei stabilem Klima) durch die Abstrahlung von Wärme ausgeglichen.

Die Strahlungsbilanz eines Planeten bestimmt seine Temperatur

Das ist nur zum Teil korrekt – soweit man die Systemgrenzen im Kosmos betrachtet. Hinsichtlich der Temperatur stimmt die Aussage nur, wenn sich das betrachtete System nicht im Gleichgewicht befindet. Im Gleichgewicht sind ein- und abgestrahlte Energiemenge bei einem etwa konstanten Temperaturniveau identisch. Dieser Zustand ist jedoch ein nicht erreichbares Idealmodell.

Die Atmosphäre ist für die kurzwelligen Sonnenstrahlen durchlässig, aber die langwelligen Wärmestrahlen werden zum großen Teil unterwegs von sogenannten Treibhausgasen (auch Klimagase genannt) abgefangen und teils wieder zurückgestrahlt. Erst aus größeren Höhen mit dünnerer Luft können die Wärmestrahlen zunehmend ins All entweichen.

Erneut ist auch das nur zum Teil korrekt, denn hierbei ist entscheidend, dass im Gegensatz zur bildlichen Darstellung der Löwenanteil dieser Energie durch Konvektion in diese Höhen gelangt – wie auch unser CO2, das selbst noch in der Stratosphäre zu finden ist. Konvektion ist der maßgebliche Kühlmechanismus der unteren Atmosphäre, und 70% aller Luftmoleküle befinden sich unterhalb einer Höhe von 10.000 Metern. Auch die Rückstrahlung trifft nur in Ausnahmefällen zu, denn nach dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik wird Wärme nicht von einem kühleren auf einen wärmeren Körper übertragen. Bitte sehen Sie sich hierzu auch das folgende Bild an:

Die Strahlungsbilanz von Planeten bestimmt deren Temperatur – das wurde bereits im Jahr 1824 von dem französischen Wissenschaftler Joseph Fourier verstanden, der dabei auch den Treibhauseffekt entdeckte.

Es gibt genau drei Möglichkeiten, diese Strahlungsbilanz zu verändern und unseren Heimatplaneten aufzuheizen:

  • Die Sonneneinstrahlung nimmt aufgrund der Sonnenaktivität oder der Erdbahnparameter zu.
  • Der reflektierte Anteil der Sonnenstrahlung nimmt ab, weil die Helligkeit der Erdoberfläche oder der Wolkendecke abnimmt.
  • Die Abstrahlung von Wärme ins All nimmt ab.

Die ankommende und abgehende Strahlung wird ständig gemessen: von Satelliten oberhalb der Atmosphäre und von einem globalen Strahlungsmessnetz am Erdboden. Diese Messungen zeigen:

  • Option 1 scheidet aus, denn die ankommende Sonnenstrahlung hat seit Mitte des letzten Jahrhunderts sogar etwas abgenommen.
  • Option 2 trifft zwar teilweise zu – doch der Mensch hat die Erde sogar heller gemacht, durch Abholzung von dunklen Wäldern und deren Ersatz durch hellere Ackerflächen. Dunkler wird die Erde nur als Reaktion auf die Erwärmung, weil die Schnee- und Eisbedeckung abnimmt. Das verstärkt die globale Erwärmung, ist aber nicht deren Ursache.
  • Option 3 muss also die Ursache der Erwärmung sein: Zunehmende Treibhausgasmengen in der Atmosphäre behindern die Abstrahlung von Wärme ins All, und dadurch nimmt die Erde ständig mehr Sonnenstrahlung auf als wir durch Wärmestrahlung wieder abgeben. Deshalb wird es wärmer.

Die von den Treibhausgasen aufgefangene und zur Erdoberfläche zurückgestrahlte Wärmestrahlung ist eine Messtatsache. Diese Wärmestrahlung wärmt die Erdoberfläche sogar wesentlich mehr an als die ankommende Sonnenstrahlung (siehe Grafik). Jeder kann den Effekt direkt spüren: Spazieren Sie bei Nacht unter sternenklarem Himmel und mit trockener Luft im T-Shirt einmal ums Haus. Wiederholen Sie den Rundgang, wenn der Himmel nachts bedeckt und die Luft feucht ist. Am ersten Abend war Ihnen kälter.

Richtig ist, dieser Effekt bedarf der Nacht – also den Fall, dass die Erdoberfläche kühler als die Luft ist. Ansonsten gilt der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik, es sei denn, Herr Rahmstorf möchte ein Perpetuum Mobile zum Patent anmelden.   Das hier wesentlich beteiligte Treibhausgas ist jedoch nicht CO2, sondern Wasserdampf, und im Fall von Bewölkung handelt es sich um Strahlungsreflektion an den kondensierten Wassertropfen. Zumindest ist es das, was er in seinem Beispiel geschildert hat.

Hinsichtlich der Abstrahlung spielt auch die zunehmende Flächenversieglung eine große Rolle, welche zu einer weit stärkeren Strahlungsaufnahme-und Abgabe führt, als beispielsweise die Änderung der CO2 Konzentration um ein paar PPM. Eine Autobahn hat eine völlig andere Temperaturcharakteristik, als die grüne Wiese. Gerade über diesen versiegelten Flächen lässt sich eine weit stärkere Erwärmung der Luft feststellen, welche auch durch Wärmeleitung stattfindet.

Oder kommt die Erderwärmung aus dem Ozean?

Auch die Zunahme an Rückstrahlung aus der Atmosphäre im Lauf der Jahre entspricht genau dem, was die Physik aufgrund der zunehmenden CO2-Menge in der Luft vorhersagt. Auch das ist eine Messtatsache. Die dadurch entstehende Heizleistung beträgt inzwischen rund zwei Watt pro Quadratmeter, Tag und Nacht, rund um den Globus. Insgesamt ist das eine ein Petawatt (das sind eine Million Gigawatt) starke Heizung – eine Leistung, die mehr als dem Fünfzigfachen des Energieverbrauchs der gesamten Menschheit entspricht.

Tag und Nacht, rund um den Globus kann auf Grund des zeiten Hauptsatzes der Thermodynamik unmöglich sein, denn Energie kann nicht vom niedrigeren auf ein höheres Energieniveau übertragen werden – die Aussage ist also mindestens irreführend, oder gänzlich falsch. Auch hier wird mit gigantischen Zahlen gerabeitet, denn sonst wird nichts aus der Katastrophe. Auch die für den Wasserkreislauf aufzuwendende Energie liegt weit jenseits von jährlich 100 thermonuklearen Sprengköpfen mit 20 Megatonnen TNT Sprengkraft – Na und? Das ist über die letzten Millionen Jahre schon immer so gewesen.

Aber könnte Wärme nicht auch von unten kommen? Aus dem Erdinneren? Es gibt den geothermischen Wärmefluss – doch der ist mit nur 0,09 Watt pro Quadratmeter für das Klima vernachlässigbar klein und ändert sich auch nicht innerhalb von hundert Jahren.

Oder aus dem Ozean? Der ist zwar ein großer Wärmespeicher, der vorübergehend (etwa bei einem El Niño-Ereignis) durchaus nennenswert Wärme an die Luft abgeben kann. Doch in den letzten Jahrzehnten hat der Ozean keine Wärme abgegeben, sondern ganz im Gegenteil Wärme aufgenommen. Damit hat er die globale Erwärmung durch Treibhausgase verlangsamt. So wie die Luft hat sich auch der Ozean erwärmt. Auch das ist eine Messtatsache, gemessen durch Forschungsschiffe und eine Armada von Tausenden autonomen Messgeräten in den Weltmeeren, die in den vergangenen zwanzig Jahren mehr als zwei Millionen Temperaturprofile aufgenommen haben.

Aha – wie ist denn die genaue Größenordnung der Temperaturänderung, bezogen auf das gesamte Volumen der Ozeane? Wenn diese Änderung signifikant wäre, dann hättten wir auch schon heute überschwemmte Küsten, denn die von einer höheren Temperatur verursachte Volumenänderung ist weit wirksamer, als die drei Eisberge auf Grönland. Solange die Meere mit nicht mehr als 3mm pro Jahr steigen, kann mir keiner so einen Bären aufbinden. Aber vielleicht kann man ja daraus einen neuen Kippeffekt zaubern.

Gerade sind die aktuellsten Daten in der Fachliteratur erschienen: Die Weltmeere nehmen jährlich 9,4 Trilliarden Joule an Wärme auf, das sind 0,58 Watt pro Quadratmeter Erdoberfläche. Um diesen Betrag verringert also der Wärmepuffer Ozean die obengenannte Treibhausgas-Heizung von zwei Watt pro Quadratmeter.

0,58 Watt, das ist ein alte Taschenlampe, deren Batterien fast leer sind und das Glimmen der Birne kaum noch wahrnehmbar ist – diese schiere Energie wirkt also auf einen Quadratmeter.

Es führt also schlicht kein Weg daran vorbei, dass die Wärmeenergie, die unserem Planeten einheizt, aus der Strahlungsbilanz kommen muss. Und die ist überwiegend durch die wachsenden Treibhausgasmengen in der Atmosphäre aus dem Gleichgewicht geraten. Natürliche Faktoren haben dabei eine sehr geringe Rolle gespielt und haben der Erwärmung sogar ganz leicht entgegengewirkt (siehe folgende Grafik). Daher folgert die Wissenschaft, dass die moderne globale Erwärmung praktisch komplett vom Menschen verursacht worden ist. Eine auch nur halbwegs glaubwürdige alternative Erklärung gibt es in der Fachliteratur nicht.

Das ist schlicht und ergreifend falsch. Erstens befindet sich die Erde nie in einem idealen energetischen Gleichgewicht. Zweitens kommen wir aus einer kleinen Eiszeit, deren Ursachen die Überlagerung niedriger Sonnenaktivität (Maunder Minimum) mit vergleichsweise starkem Vulkanismus waren (Beispiele Tambora oder Ilopango). Diese beiden Faktoren sind weggefallen, und seither ist die Temperatur um gerade einmal 0,8 Grad Celsius gestiegen, obwohl diese nach der mittelalterlichen Warmzeit um bis zu 2 Grad gefallen waren. Uns fehlt also noch ungefähr 1 Grad, um die kleine Eiszeit hinter uns gelassen zu haben. Beispielsweise haben Gebäude aus der Zeit der Karoliner in Europa nur im Westen Frankreichs überlebt, weil es zu jener Zeit auch in Mitteleuropa kaum Frost gab und eine ordentliche Gründung nicht erforderlich war.

Bleibt noch die Frage zu klären, ob nicht vielleicht der Anstieg der Treibhausgase in der Atmosphäre, allen voran von CO2, eine natürliche Ursache haben könnte? Die AfD hat auch schon mal behauptet, das CO2 käme aus dem Ozean. Auch diese These verleugnet Messtatsachen: nämlich dass die CO2-Menge im Ozean ebenfalls zunimmt. Wir haben durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas rund doppelt so viel CO2 in die Luft gepustet, wie sich dort angesammelt hat. Mit anderen Worten: Das zusätzliche CO2 in der Luft kommt nicht etwa irgendwo aus dem natürlichen Erdsystem, sondern ganz im Gegenteil: Die Natur hat uns sogar etwa die Hälfte unserer Emissionen gratis abgenommen. Teils hat der Ozean sie aus der Luft aufgenommen, teils die Wälder. Dafür sollten wir zutiefst dankbar sein – und sorgsam darauf achten, Wälder und Ozeane so gesund zu erhalten, dass sie uns auch in Zukunft diesen wertvollen Dienst erweisen können.

Wer hier leugnet, ist eine sehr interessante Fragestellung. Entweder werden die Ozeane nun wärmer und binden damit weniger CO2, welches in Folge der Erwärmung eben auch abgegeben wird – wie bei einem schalen Bier. Oder die Temperatur bleibt weitgehend gleich, wodurch im Ergebnis des gestiegenen Partialdrucks von CO2 auch etwas mehr CO2 in den Ozeanen gespeichert wird. Herr Professor Rahmstorf widerspricht sich hier irgendwie selbst. Darüber hinaus sind die Ozeane eine CO2-Senke, da beispielsweise Schalentiere große Mengen CO2 in Kalzit binden, dem Material, aus welchem diese Schalen gebildet werden. Wir finden das Ergebnis dieser Einlagerung heute in Form riesiger Muschelkalk-Formationen, welche das CO2 von Jahrmillionen Erdgeschichte enthalten – als Kalziumkarbonat.

Die Physik war besser als jede Glaskugel

Unsere Emissionen aufgrund der Nutzung fossiler Brennstoffe und (zu etwa einem Viertel) aus der Abholzung von Wäldern haben die CO2-Menge bereits um rund 45 Prozent erhöht – in jedem Liter Luft, den wir einatmen, sind damit rund 3.432.000.000.000.000.000 Moleküle von uns Menschen hinzugefügtes CO2.

Erneut sehen wir hier diese sinnfreie psychologisch wirksame Zahl, deren Existenz ich selbst für sehr positiv halte, denn CO2 ist Leben.

Weil die Physik verstanden ist, wurde die globale Erwärmung von der Klimawissenschaft vorhergesagt, bevor sie in Messdaten sichtbar wurde. Schon 1896 rechnete der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius aus, wie viel globale Erwärmung eine (damals noch hypothetische) CO2-Verdoppelung in der Atmosphäre verursachen würde. Der erste offizielle Expertenbericht, der vor der globalen Erwärmung durch die Nutzung fossiler Brennstoffe und ihren Folgen wie Meeresspiegelanstieg warnte, stammt aus dem Jahr 1965. Das war ein halbes Jahrhundert vor Abschluss des Pariser Abkommens.

Arrehnius war damals auch von einer Schicht von Klimagasen in der Atmosphäre ausgegangen, was – wie wir wissen – so nicht korrekt ist. Er hat hierfür auch nie einen Nobelpreis erhalten – das ist falscher Kontext. Die sogenannte Klimasensivität wurde über die Jahre immer weiter nach unten korrigiert. Heutige Modelle stützen sich daher auf sogenannte Kippeffekte, ohne welche der ganze Alarm unserer Klimakirche mittlerweile abgesagt werden müßte.

Und selbst die Experten der Ölfirma Exxon warnten schon in den Siebzigerjahren vor einer gefährlichen kommenden Super-Warmzeit, und berechneten schon 1982 konkret und fast exakt richtig, wie rasch diese Erwärmung bis heute ablaufen würde. Seit Jahrzehnten verläuft die globale Erwärmung nun schon so, wie von den Klimaforschern vorhergesagt – nur dass manche Folgen früher und drastischer eintreten, als zunächst erwartet.

Auch die natürlichen Klimaveränderungen in der Erdgeschichte folgen den obengenannten Möglichkeiten, die Strahlungsbilanz zu verändern. Sie beruhen auf Veränderung der Erdbahnparameter, der Sonnenleuchtkraft oder natürlichen CO2-Veränderungen über Jahrmillionen, die sich heute in Klimamodellen immer besser nachvollziehen lassen. Die Erdgeschichte zeigt, wie empfindlich das Klima auf Störungen der Energiebilanz unseres Planeten reagiert.

In der Tat, und diese Daten zeigen auch, dass nicht das CO2 stieg und damit dann auch die Temperatur, sondern immer der umgekehrte Zusammenhang belegt werden konnte. Erst nach einer gestiegenen Temperatur nahm auch die CO2 Konzentration zu, was ein Ergebnis der CO2 Bindungsfähigkeit der Ozenae bei unterschiedlichen Temperaturen war. Geschichtlich war also immer die Temperatur die Ursache für mehr CO2 – und nicht umgekehrt!

Wer die Fakten heute noch leugnet, um damit die dringend nötigen Maßnahmen zur Vermeidung einer planetaren Katastrophe hinauszuzögern, macht sich mitschuldig an den Folgen: an stärkeren Tropenstürmen, Flutkatastrophen, Dürren und Waldbränden – und möglicherweise künftigen Hungersnöten.

Es gibt leider nicht eine einzige menschliche Massnahme, welche uns vor dem weiteren Zurücksetzen der Temperaturen auf das Niveau vor der kleinen Eiszeit bewahren könnte.

Selbst wenn CO2 etwas Schlimmes wäre, werden bis 2050 laut UNO Schätzungen zwei Milliarden zusätzlicher Erdenbürger in Afrika sowie weit über 1.000 neue Kohlekraftwerke dafür sorgen, dass jegliche Bemühungen um den Klimaschutz vollständig pulverisiert werden. Die humanitäre Katastrophe ist unausweichlich, wenn wir nicht damit aufhören unsere begrenzten Ressourcen mit Anlauf in sinnfreie Forschung zu versenken. Stattdessen sollten diese Mittel für adäquate Umsiedlungspläne aufgewendet werden, denn in der kleinen Eiszeit haben hunderte Millionen Menschen Gebiete besiedelt, die noch in der mittelalterlichen Warmzeit wegen der Hitze nicht zu besiedeln gewesen wären!!! Darin liegt das Problem und deshalb wäre auch hier mit der Lösung zu beginnen.

Wachen Sie auf, Herr Professor Rahmstorf, und hören Sie mit Ihren Kollegen auf, ein totes Pferd zu reiten.