Ursula von der Laien und der Green Deal

Mehr Pathos geht wohl nicht, als zum 30. Jahrestag der Mondlandung ein Projekt zur Ruinierung der ohnehin schon angeschlagenen Europäischen Union aufzulegen. Während also Frau von der Leyen wegen Inkompetenz in Deutschland aus dem Amt gelobt wurde, sieht sich die Dame nun positioniert, die verpeilte Merkel Politik nach Brüssel zu tragen, um allen EU-Staaten das wohlige Gefühl deutschen Gutmenschentums zuteilwerden zu lassen. (die korrekte Schreibweise des Namens von Frau von der Leyen ist bekannt)

Folgende Initiativen sind laut Spiegel Bestandteil des sogenannten Green Deals:

  • Entscheidendes Ziel ist ein klimaneutrales Europa bis 2050. Spätestens dann sollen keine neuen Treibhausgase mehr in die Atmosphäre gepustet werden.
  • Damit das auch funktioniert, soll ein Zwischenziel verschärft werden: Im Jahr 2030 sollen die Treibhausgas-Emissionen der EU um 50 bis 55 Prozent unter dem Wert von 1990 liegen. Bislang liegt der angestrebte Wert bei 40 Prozent.
  • Zudem will die neue Kommission sofort mit der Arbeit an einer CO2-Grenzsteuer starten. Die Abgabe soll für Importe gelten, die nicht gemäß den EU-Klimastandards produziert wurden. So soll sichergestellt werden, dass die Klimagesetze für EU-Firmen nicht zum Nachteil im globalen Wettbewerb werden.

Wie interessierte Zeitgenossen bereits wissen, hat die deutsche Energieversorgung die bisherigen Abenteuer nur überlebt, weil es ein grundlastfähiges europäisches Verbundnetz gibt. Eine planbare Grundlast kann nur von einer Energieerzeugung bereitgestellt werden, welch nicht von Wind und Sonne abhängig ist. Nebenbei geht es nicht nur um die Grundlast, sondern auch um den stabilen Frequenzgang in so einem Netz, mit welchem jegliche regenerative Einspeisung zu synchronisieren ist.

Wenn also Frau von der Leyen diesen Vorschlag zum “Green Deal” unterbreitet, so zeigt dies erneut ihre Inkompetenz in einem zentralen Thema unserer Zeit, denn auch Europa die bereits in Deutschland begangenen Fehler zuzumuten, wird diesen Kontinent zum Agrargebiet mutieren lassen. Dabei kommt noch hinzu, dass derzeit nur Windkraft als noch zu bezahlende Option in Frage kommt, welche jedoch einen derart hohen Ressourcenverbrauch mit sich bringt, dass innerhalb der Nutzungsdauer eine positive Energiebilanz gar nicht möglich ist. Neben dieser Tatsache gibt es bis heute auch kein tragfähiges Konzept zum Recycling der verwendeten Verbundwerkstoffe und dem Rückbau der gewaltigen Stahlbetonfundamente für Anlagen, deren Nutzungsdauer nun abläuft. Raumbedarf und langfristige Zerstörung von Ackerland sind in Deutschland allenthalben zu bewundern.

Glücklicherweise ist noch nicht jedes Land innerhalb der EU so völlig ideologisch indoktriniert, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. So ist der jüngst weitgehend ergebnislose Klimagipfel in Madrid ein hoffnungsvolles Zeichen, dass es in diesem Bereich ein Umdenken gibt.

Nur in Deutschland sind die Tageszeitungen voll vom Geheule der Klima-Propaganda, wissenschaftliche Größen wie Luisa Neubauer kommen zu Wort und Einschätzungen wie “Gescheitert, Verantwortungslos, Entsetzlich” prägen das Bild der Mainstream-Presse. Hier wurde ganze Arbeit geleistet. Nur die Deutsche Bahn hat es sich nicht nehmen lassen, sich der PR-Aktion der lieben kleinen Greta entgegenzustellen, die sich gern als Rucksacktourist wider Willen inszeniert hätte.

Wir brauchen mehr Deutsche Bahn.

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