Das Märchen vom Klimaschutz

Wie der Kenner meiner Seite bereits weiß, gehe ich recht bissig mit unseren Klimaschützern ins Gericht und kann an CO2 abgesehen vom Ressourcenverbrauch nichts Verwerfliches finden.

Doch heute wollen wir einfach mal so tun, als wäre CO2 tatsächlich gefährlich fürs Klima und die Massnahmen der Bundesregierung führen wirklich zum Erreichen der Klimaziele 2050. Ich hatte ja bereits in anderen Beiträgen darauf verwiesen, dass dies so gut wie nichts am Klima ändern würde – und bei dieser absoluten Tatsache bleibt es auch. Aus heutiger Sicht könnte die Temperatur um ungefähre und eigentlich nicht messbare 0,00007 Grad Celsius abgesenkt werden – immerhin, und nur wenn CO2 etwas tatsächlich Böses wäre (ist es natürlich nicht).

Aber lasst uns für einen Moment an böses CO2 glauben und den deutschen Beitrag zur Klimarettung konkretisieren, der sich letztlich mit ungfähr 550 Millionen Tonnen eingespartem CO2 pro Jahr beziffern lassen würde. Das ist mal eine echte Hausnummer, im Vergleich zu den mindestens 35 Milliarden Tonnen CO2, die der Rest der Menschheit so erzeugt. Aber meine Kritiker sind ja immer der Meinung, dass ich solche hart erkämpften Erfolge nicht kleinreden dürfe, zumal zu diesem zukünftigen Zeitpunkt 75 Millionen Deutsche den Sparstrumpf der Oma dafür geplündert haben werden. (Die anderen hatten CO2 Emissionszertifikate oder waren schlau genug, das Weite zu suchen)

Doch es kommt noch viel schlimmer, denn ich kann sehr einfach belegen, dass jegliche Einhaltung von Klimaschutzzielen weltweit vollständig pulverisiert werden wird!

Eigentlich kann das Jeder, der in Mathe und Bio aufgepasst hat und auch schon mal was vom Energie-Erntefaktor gehört hat. Es ist nämlich so, dass die UNO bis zum Jahr 2050 von einer Bevölkerungszunahme um mindestens weitere 2 Milliarden Menschen ausgeht.

Indien ist dabei noch nicht einmal das größte Problem, sondern speziell das Bevölkerungswachstum auf dem afrikanischen Kontinent.

Allein die Atmung dieser 2 Milliarden Menschen führt rein rechnerisch zu ungefähr 650 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, was schon mal die deutschen Erfolge mehr als nur neutralisiert. Nun entstehen diese Menschenmassen eher nicht in den Industriestaaten und daher kann man anstelle des für uns gültigen Energie-Erntefaktors von 14 einen niedrigeren Wert zwischen 6 und 11 annehmen. Weil wir nun mal Optimisten sind, gehen wir von Faktor 6 aus, woraus also 6 mal 650 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr resultieren würden, was in Summe zusätzlichen 3,9 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr entspricht (welche aber mit Sicherheit noch viel zu niedrig angesetzt sind).

Da unsere Hauptsünder USA, China und Indien ohnehin nicht mitspielen, und mehr als 1.000 neue Kohlekraftwerke geplant haben, dürften diese 3,9 Millarden Tonnen CO2 jeglichen Klimaschutz weltweit pulverisieren !!!

Klimaschutz ist also nicht nur wissenschaftlicher Blödsinn, sondern wird im ungebremsten Bevölkerungswachstum der kommenden 3 Jahrzehnte vollständig verpuffen. So siehts nun mal aus, wenn man in der Schule aufgepasst hat. Das müssten eigentlich auch Politiker kapieren, denn Physik braucht es hierfür nicht. Klimaschutz kann unmöglich funktionieren, ohne die Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen!

Wie mein guter alter Mathelehrer schon zu sagen pflegte, erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu.

2 Antworten auf „Das Märchen vom Klimaschutz“

  1. Das mit dem Energie Erntefaktor sollten Sie ein wenig erläutern. Denn dieser Begriff erklärt eigentlich das Verhältnis zwischen gewonnener Energie und hineingesteckter Energie. Also ein Wasserkraftwerk produziert im Laufe seines Betriebes 36 x mehr Energíe als zu seinem Bau, Betrieb etc benötigt wird (TU Berlin).
    Das wäre ein Energie Erntefaktor von 36. Wie ist dieser Begriff aber angewandt auf den Menschen zu verstehen?

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